Mörderische Schwestern: „Goldenen Auguste“ geht an Else Laudan


Die "Goldene Auguste" geht an Else Laudan, die seit 1989 als Lektorin und Redakteurin zuständig ist für das Ariadne-Programm im Hamburger Argument Verlag. Seit 1997 ist Else Laudan Co-Geschäftsführerin und Programmchefin des Argument Verlags.

Spezialität des Ariadne-Programms ist seit über 20 Jahren spannender Lesestoff von Autorinnen mit literarischem und aufrührerischem Anspruch. In den letzten Jahren ist dabei das Programm vor allem durch deutschsprachige Autorinnen gekennzeichnet.

Namenspatin des Preises die "Goldene Auguste" ist die österreichische Kriminalschriftstellerin Auguste Groner (16. April 1850 bis 7. März 1929). Sie war die erste Autorin im deutschsprachigen Raum, die einen Serienpolizisten einführte. Die Mörderischen Schwestern – insbesondere ihre ehemalige Präsidentin Almuth Heuner – erforschen auch die Geschichte des von Frauen geschriebenen Kriminalromans.

Mit dem Preis soll eine Person ausgezeichnet werden, die sich um den Kriminalroman von Frauen verdient gemacht hat. Er soll alle drei Jahre verliehen werden. Gestaltet wurde die "Goldene Auguste" von der österreichischen Vergolderin, Krimiautorin und Mörderischen Schwester Elisabeth Fischer.

Weitere Informationen:
www.moerderische-schwestern.eu

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