Internationales Kurzfilmfestival Berlin begeht 25. Jubiläum


In diesem Jahr geht interfilm (3. bis 8. November 2009) mit einem neuen Rekord an den Start: Aus über 5000 Einreichungen wurden 500 Kurzfilme aus 110 Ländern ausgewählt. Ein umfassender Einblick in die aktuelle Entwicklung des Kurzfilms ist also garantiert. Das Spektrum reicht vom Spielfilm über Animations-, Dokumentar- und Experimentalfilme bis hin zu Werbe- und Musikclips.

Sechs Tage lang können sich filmbegeisterte Besucher ein filmisches Kaleidoskop aus sechs Wettbewerbskategorien, zwei Länderschwerpunkten und mehreren Spezialprogrammen ansehen und sich bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Partys informieren und austauschen.

Veranstaltungsorte sind unter anderem das Haus der Kulturen der Welt, das Maxim Gorki Theater und der Pfefferberg sowie die Kinos Babylon Berlin:Mitte, das Filmtheater am Friedrichshain und das Zeughauskino.

Ein besonderer Themenschwerpunkt ist der Mauerfall vor 20 Jahren – unter dem Titel Ostfront/Westfront. Mit Filmen, Präsentationen und Veranstaltungen widmet sich dieses Programm den Ereignissen zwischen Mauerbau, Mauerfall und der Zeit danach. Gezeigt wird zum Beispiel bisher unveröffentlichtes Filmmaterial aus dem Bestand des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Außerdem werden die Gewinnerfilme des 3. Internationalen Kurzfilmwettbwerbs der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” und dem Goethe-Institut Premiere feiern.

Länderschwerpunkte sind in diesem Jahr Russland und die Niederlande. Damit stehen zwei Länder im Fokus, deren Kurzfilmproduktionen interessante Blüten treiben. Ob zeitlose Klassiker oder aktuelle Produktionen – die ausgewählten Filme versuchen dem Reichtum beider Kurzfilmlandschaften gerecht zu werden.

Weitere Informationen:
www.interfilm.de

(Der Link wurde am 27.08.2009 getestet.)