Filmmuseum München zeigt Geliebte Clara mit Martina Gedeck


Im Jahr 1850 begann für das Komponisten- und Musikerpaar Clara und Robert Schumann ein neues Leben, da sich nach aufreibenden Tourneen endlich eine Festanstellung für Schumann als Musikdirektor in Düsseldorf ergab. Dort schrieb er auch die berühmte "Rheinische Symphonie".

Die Filmbiografie legt den Schwerpunkt auf die leidenschaftliche Beziehung mit dem jungen Musiker und Komponisten Johannes Brahms, der Mitglied des großen Schumannschen Hausstandes wird und der die Verhältnisse unter eine Zerreißprobe stellt. Denn Schumann ist schwerkrank und kann seine Aufgaben als Musikdirektor nur mit Hilfe seiner Frau eher schlecht als recht erfüllen.

Clara Schumann hingegen erscheint als unerfüllte Frau, die ihre eigenen Ambitionen im Dienst als Krankenschwester, Vertreterin ihres berühmten Mannes und Mutter der großen Kinderschar ständig zurücknimmt. Beide – Clara wie Robert wie – erhoffen sich vom jungen Brahms eine Belebung ihrer quälenden Situation, tun sich jedoch schwer, letztendlich die Konsequenzen zu tragen.

Helma Sanders-Brahms inszeniert "Geliebte Clara" als intensives Kammerspiel in aufwendigen historischen Kostümen. Martina Gedeck spielt die Rolle der Clara.

Dr. Ingrid Bodsch ist Direktorin des StadtMuseums Bonn, Projektleiterin des Schumann-Netzwerkes. Sie hält einen ca. 30 minütigen Einführungsvortrag: "Clara und Robert Schumann. Ein deutsches Künstlerpaar in romantischer Verklärung".

Termin: Donnerstag, 2. April 2009 um 19.00 Uhr im Filmmuseum München St.-Jakobs-Platz 1. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Österreichischen Generalkonsulat München statt.

Karten können vorbestellt werden unter Tel. (089) 23324150.

Weitere Informationen:
www.muenchen.de

Bildtext: Geliebte Clara
Clara Schumann (Martina Gedeck). Foto: Kinowelt

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