Jane Austen „Emma“


Im Literatur Brockhaus heißt es: „Jane Austens Bedeutung für die Vollendung des englischen Gesellschaftsromans des 18. Jahrhunderts wurde erst im 20. Jahrhundert gebührend gewürdigt.“ Wer sich selbst ein Bild von der kritischen Realistin machen möchte, sollte sich in ihre Bücher, vor allem in den Roman „Emma“, vertiefen.

Über das Buch „Emma“ heißt es bei Diogenes: Emma Woodhouse ist gutherzig, kapriziös, verwöhnt, auch ein wenig arrogant, aber bei allen Mängeln sympathisch, meint sie in ihrer Umgebung Vorsehung spielen zu müssen und versucht, wie es ihr die Phantasie gerade eingibt, ihre männlichen und weiblichen Bekannten miteinander zu verheiraten. Das geht natürlich ständig schief, und es gelingt ihr auf diese Weise, das stille, eintönige Highbury gründlich durcheinanderzuwirbeln. Schließlich kommt auch sie, die nie heiraten wollte, zu Vernunft und Ehemann.

Über die Autorin Austen Jane: Geboren am 16.12.1775 in Steventon (Hampshire), gestorben am 18.7.1817 in Winchester, dort in der Kathedrale begraben. Mit sechs Geschwistern wuchs sie im Pfarrhaus von Steventon auf, zu Hause unterrichtet vom Vater, der ihre literarischen Neigungen förderte. Sie heiratete nicht “ einen bereits angenommenen Antrag hatte sie nach einer durchwachten Nacht wieder abgelehnt “ und blieb darum, wie es Sitte war, ihr Leben lang bei ihren Eltern und teilte deren zurückgezogenes Leben in der Provinz. Die Umzüge nach Bath, Southampton, Chawton und Winchester waren die Angelpunkte ihres Lebens, Familien- und Verwandtenbesuche dessen Inhalt. Jane Austen schrieb ihre Romane im geheimen; das Knarren ihrer Zimmertüre “ die zu ölen sie mit Bedacht unterließ “ warnte sie vor überraschenden Besuchen.

Von Jane Austen sind im Verlag Diogenes die Romane „Die Abtei von Northanger“, „Die Liebe der Anne Elliot“, „Emma“ und „Gefühl und Verstand“ erschienen.

Jane Austen „Emma“" 560 Seiten, 11.90 Euro, ISBN 3-257-21903-2, detebe 21903, bei Diogenes erschienen: 1991.

Bild: © Ullstein Bilderdienst

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