„existenzielle“ im neuen Gewand


Ein größeres Seitenformat und neue Rubriken sollen die Präsenz der Zeitschrift in der Nische zwischen Frauen- und Wirtschaftsmagazinen stärken.

„Die selbstständigen Frauen haben mehr Aufmerksamkeit und eine andere Größe verdient“, sagt Herausgeberin Andrea Blome zum neuen Auftritt des Blattes, das für eine neue Unternehmerinnenkultur steht. Seit zwei Jahren behauptet sich existenzielle bundesweit im Zeitschriftenhandel mit Themen und Geschichten, die der Wirtschaftspresse selten Zeilen Wert sind.

So stellt das Magazin in seiner Herbstausgabe die Frage nach dem Rollenwechsel von der Selbstständigkeit in die Festanstellung. Denn während inzwischen viel über den Mut von Gründerinnen und Gründerin geschrieben wird, hat auch der freiwillige Rückweg den Klang des „Scheiterns“. Warum eigentlich?

Was Scheitern heißt, hat Anne Koark erlebt. Die Münchner Unternehmerin machte ihre Pleite öffentlich und kämpft seit Jahren für eine Kultur der zweiten Chance. Im existenzielle-Interview sagt sie: Ich bin insolvent, aber nicht kriminell.

„Kriminalgeschichten“ stehen im Mittelpunkt des Heftes, das Frauen vorstellt, die nicht nur beruflich eine Leidenschaft für Krimis haben. Wenn sie im echten Leben mit menschlichen Abgründen konfrontiert sind, tun sie das beeindruckend empathisch: Wie die Detektivin Brigitte Geier, die mal Sozialarbeiterin war und Frauen unbürokratischer helfen wollte. Oder die Spiegel-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen, die in der existenzielle über ihren Weg zum Spiegel spricht, über ihre Faszination für Prozesse und darüber wie es ihr gelingt, „das Grauen in Worte zu fassen“.

existenzielle bietet neben Porträts und Interviews Service-Informationen für den unternehmerischen Alltag. Tipps und Hinweise, die vor allem Kleinunternehmerinnen das Leben erleichtern.

existenzielle erscheint als Magazin für Unternehmerinnen und Gründerinnen seit Mitte 2005 bundesweit. In vier Ausgaben jährlich stehen die Erfahrungen selbstständiger Frauen im Vordergrund und damit Unternehmen, deren Erfolg sind nicht allein in der Größe zeigt.

Das aktuelle Heft ist im Bahnhofsbuchhandel erhältlich.

Quelle: existenzielle

Weitere Informationen: www.existenzielle.de

(Der Link wurde am 15.09.2007 getestet.)