Fulminanter Auftakt der Elektrorollstuhl-Hockey-WM 2014 in München

Das anschließende Eröffnungsspiel Deutschland gegen Belgien endete unentschieden mit 6 zu 6. Die Weltmeisterschaft läuft noch bis kommenden Sonntag, 10. August. Der DBS richtet die WM aus.

Mit dem Einzug der acht teilnehmenden Nationen – Australien, Belgien, Dänemark, Titelverteidiger Deutschland, Finnland, Italien, Niederlande und die Schweiz – ins Olympia Eissportstadion ging es los: Zusammen mit insgesamt rund 100 Eskorten-Kindern konnten die 80 E-Hockey-Spieler ihre Nationalmannschaften präsentieren. Moderiert von Christoph Süß vom Bayerischen Rundfunk und inszeniert von Peter Birlmeier, Gründer und Leiter des Münchner Sporttheater Ensembles, konnten sich die Gäste im Anschluss über ein unterhaltsames Bühnenprogramm freuen.

Die Stadt München unterstützt die WM von Beginn der Planungen an mit großem Engagement und 230.000 Euro: „Wir sind besonders stolz, erstmalig Gastgeber der Weltmeisterschaft im Elektrorollstuhl-Hockey zu sein und freuen uns, ein weiteres Sporthighlight der Spitzenklasse zu präsentieren“, so Christine Strobl. „Die Gleichstellung benachteiligter Menschen und die Förderung der Inklusion im Sport gehört für die Landeshauptstadt zum Selbstverständnis. Die E-Hockey-WM ist Zeichen der Gemeinsamkeit im Sinne eines sportlichen Fair Plays, aber auch im Sinne einer inklusiven und wertschätzenden Gesellschaft.

Bildtext: EWH2014: Deutschland:Belgien, Spielszene mit Eva-Maria Berndl. Foto: © ewhw

Die erfolgreiche Leichtathletin Birgit Kober, erste Sportbotschafterin der WM, fand vor der eigenen Europameisterschaft in Wales erfreulicherweise die Zeit, die Eröffnungsfeier zu besuchen: „Ich weiß sehr gut wie hart und aufwendig es ist, sich für so ein internationales Event vorzubereiten und wünsche allen, die in irgendeiner Weise beteiligt sind, faire Spiele und einfach eine gute Zeit. Ich bin überzeugt, dass das deutsche Team dieser Herausforderung gewachsen ist, und drücke ganz fest die Daumen!“

Beim anschließenden Eröffnungsspiel des Titelverteidigers Deutschland gegen Belgien (Gruppe A) fielen insgesamt 12 Tore. Deutschland lag lange vorne, allerdings gelang Belgien im wahrsten Sinne des Wortes in der allerletzten Sekunde der Ausgleich – Endstand 6 zu 6. Eva-Maria Berndl schoss drei der sechs Tore für Deutschland, Paul Emmering und Stefan Utz zwei weitere. Das Tor in der 17. Minute war ein Eigentor von Belgien. Das belgische Spiel beherrschte Bjorn Sarrazyn, der fünf der sechs Tore für Belgien erzielte. An Vanheusden verzeichnete in der allerletzten Sekunde den sechsten belgischen Treffer.

Weiter geht es am heutigen Donnerstag und morgigen Freitag mit den Vorrundenspielen. Am Samstag und Sonntag folgen dann die Halbfinal- und Finalspiele.

Weitere Informationen:
www.ewh2014.com
 

Titelbild: EWH2014: Eröffnungsfeier Rollstuhltanz USC. © Foto: ewhw