Landwirtstochter Marianne Grandl: „Ochsen-Rennen sind was für Frauen“


Auch ihr Rennochse Tornado macht seinem Namen alle Ehre. Er sprintete bereits mehrfach als einer der Ersten durchs Ziel. Ochsen-Rennen sind was für Frauen, findet die 16-jährige aus Marzling-Riegerau im Landkreis Freising. In einem Internview sprach sie über ihre Leidenschaft für "Tornado".

Warum sind Frauen die besseren Ochsen-Reiter?
Weil wir mehr Feingefühl haben als Männer. Ochsen sind sehr sensible Tiere. Es gibt übrigens eine ganze Menge Frauen, die bei Ochsen-Rennen mitmachen. Ich bin da keinesfalls eine Ausnahme.

Was steht denn bei Dir und Tornado als nächstes auf dem Programm?
Das nächste Rennen findet voraussichtlich Anfang August statt. Die Planungen laufen noch. Ab dieser Saison werde ich allerdings nicht mehr Tornado, sondern seinen Nachfolger San Diego reiten. Tornado verträgt die langen Fahrten zu den Austragungsorten nicht mehr so gut. Er geht deshalb in den wohlverdienten Ruhestand.

Und ist San Diego ein würdiger Nachfolger?
Und ob! Er ist schon dreimal Sieger geworden. Meine Nachbarin hat ihn bisher bei Rennen geritten, ich habe ja mit Tornado teilgenommen. Die Beiden waren ein eingespieltes Team. Ich hoffe, das werden er und ich auch bald sein.

Quelle: Text und Foto: Bayerischer Bauernverband