Frauen-WM 2011 wird klimafair


In Fortsetzung von "Green Goal 2006", dem Umwelt-Programm zur WM 2006, hat das Organisationskomitee gemeinsam mit dem Öko-Institut und gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein entsprechendes Umwelt-Konzept entwickelt und am Dienstag in Frankfurt präsentiert. "Bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 blickt wieder die ganze Welt auf Deutschland. Da möchten wir natürlich auch beim Umweltschutz vorbildlich sein”, sagt OK-Präsidentin Steffi Jones.

Eine erste Kalkulation des Öko-Instituts geht davon aus, dass anlässlich der Frauen-WM maximal 50.000 Tonnen des klimaschädigenden Kohlendioxids im In- und Ausland zusätzlich freigesetzt werden. Auf dieser Basis rechnet das OK derzeit mit Kosten von rund 800.000 Euro für die Umsetzung des Umwelt-Konzepts.

"Green Goal 2011” bezieht sich auf die fünf Kernbereiche Wasser, Abfall, Catering, Energie und Mobilität. So soll die benötigte Energie in den Stadien und der Verwaltung regenerativ und damit umweltverträglich hergestellt werden. Durch den vermehrten Einsatz verpackungsfreier Systeme wird die Reduzierung der Abfallmengen angestrebt. Im Bereich Mobilität werden zudem unnötiges Aufkommen vermieden und möglichst öffentliche Verkehrsmittel genutzt. So beinhalten alle Eintrittskarten zur WM das ÖPNV-Ticket am Spieltag.

Begleitet wird "Green Goal 2011" durch einen hochkarätig besetzten Umweltbeirat, der auch den DFB in allgemeinen Fragen des Umweltschutzes beraten soll.

Weitere Informationen:
www.fifa.com/deutschland2011

Bildunterschrift: Offizielles FIFA-Plakat Berlin Host-City-Prospekt