DSV: Susanne Riesch, Kathrin Hölzl und Fanny Chmelar: Gut vorbereitet nach Vancouver zur Winterolympiade


Susanne Riesch (SC Partenkirchen)
Susanne Riesch musste aufgrund eines Infektes geplante Rennen auslassen, sie hatte zuvor aber eine sehr gute Trainingswoche in ihrer Heimat: "Die gesamte letzte Woche habe ich an meinem Haushang in Garmisch-Partenkirchen hervorragend trainieren können – am Gudiberg findet nach den Olympischen Spielen ja das Weltcup-Finale und im kommenden Jahr auch der WM-Slalom statt. Geplant war, dass ich vor meiner Abreise in Richtung Vancouver am frühen Montagmorgen noch zwei Europacup-Rennen bestreite. Ich musste aber sowohl den Riesenslalom in Bischofswiesen als auch den Slalom in Lenggries auslassen. Grund ist ein bakterieller Infekt, ich habe drei Tage lang Antibiotika genommen. Da hätte ein Rennstart keinen Sinn gemacht, so gerne ich auch am Start gewesen wäre. Ich hatte aber trotzdem ein perfektes Vorbereitungsprogramm: viele Canasta-Runden mit meiner Oma in Ohlstadt. Dabei habe ich noch einmal Ruhe getankt und Kraft geschöpft. Mittlerweile ist bei mir auch schon die olympische Vorfreude ausgebrochen – spätestens seit Maria mir eine Nachricht geschickt hat, in der sie mir von dem außergewöhnlichen Olympia-Feeling vor Ort in Kanada nur so vorschwärmt. Es wird Zeit, dass es jetzt langsam losgeht. Montag geht mein Flieger."

Kathrin Hölzl (WSV Bischofswiesen)
Kathrin Hölzl belegte beim Europacup-Riesenslalom am 11.02. am Götschen Platz fünf vor Lena Dürr: "Nach einer langen Rennpause war das noch einmal ein letzter Test, bevor ich am Montagmorgen nach Kanada fliege. Dort beginnt dann die unmittelbare Wettkampfvorbereitung auf die Olympiarennen. In Bischofswiesen habe ich beim Europacup noch einmal einen neuen Ski probiert. Ich bin auf der etwas unruhigen Piste aber nicht volles Risiko gegangen. Von der Topographie her ist mein Hausberg in Bischofswiesen durchaus mit der Wettkampfstrecke in Whistler zu vergleichen – beide sind nicht extrem steil. Insofern habe ich also noch einmal eine optimale Vorbereitung gehabt. Die nächsten Tage vor dem Abflug werde ich nur relaxen und Kraft tanken, bevor es bald richtig losgeht."

Fanny Chmelar (SC Partenkirchen)
Wie Teamkollegin Susanne Riesch hat Fanny Chmelar mit einem bakteriellen Infekt zu kämpfen, auch die Nasennebenhöhlen sind betroffen: "Ich nehme seit einer Woche Antibiotika und muss sie auch noch ein paar Tage nehmen. Ski fahren konnte ich eine ganze Woche lang überhaupt nicht, im Kraftraum konnte ich nur sehr dosiert arbeiten. Trotzdem fliege ich am Montag natürlich nach Kanada und ich hoffe, dass ich beim Training in Nakiska endlich wieder auf die Ski steigen kann."
DSV

Weitere Informationen:
www.ski-online.de

Bildtext: Susanne Riesch. Foto: DSV

(Der Link wurde am 13.02.2010 getestet.)