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Holidu: Kuriose Kegelbauten in Apulien

Die Hausnummer auf dem Dach und wenn Steuereintreiber im Anmarsch sind, werden sie rasch zusammengeklappt: die Trulli im Itria-Tal von damals. Heutzutage gelten die einstigen „Arme-Leute-Häuser“ als absolute „In“-Feriendomizile. Was es mit dem Zipfelmützenhäusern auf sich hat, erfahren Sie hier.

Nur in Apulien findet man die wunderlich aussehenden Kegelbauten, die sogenannten „Trulli“. Die ehemaligen Bauernhäuser mit den markanten, spitzen Dächern aus Stein sind eine ganz besondere Sehenswürdigkeit im Itria-Tal. Bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts waren die einstigen „Arme-Leute-Häuser“ fast vergessen. Doch heute sind die Trulli die Berühmtheiten in der südöstlichen Region. Was hat es mit diesen Zipfelmützenhäusern auf sich?

1. Wo findet man die Trulli? Die Kegelbauten gibt es nur im Itria-Tal, das um die drei Provinzen Bari, Brindisi und Taranto liegt. In der kleinen Stadt Alberobello gibt es sogar ein ganzes Viertel, das nur mit Trulli bebaut ist, und daher zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

 

Bildunterschrift (o.): Brindisi Bookiply/Holidu

 

2. Speicher mit Charme: Ursprünglich wurden die Trulli von Bauern als Notunterkünfte oder als Speicher für Arbeitswerkzeuge genutzt. Heute kaum noch vorstellbar, denn die Trulli werden als Restaurants, Museen und Wohnhäuser genutzt. Diese sind mit meist mit vielen Annehmlichkeiten ausgestattet – von WLAN bis Pool.

3. Einfach wie ein Kartenhaus: Trulli wurden in Trockenmauer-Bauweise errichtet und kommen ganz ohne Mörtel aus. Der Grund liegt im 17. Jahrhundert: Bei angekündigten Kontrollen konnten einst die Häuser ganz schnell abgebaut werden, um der vom König erhobenen Grundsteuer zu entgehen. Danach wurden die Trulli wieder aufgebaut.

4. Glück auf dem Dach: Auf dem Giebel vieler Trulli findet man Verzierungen und Symbole. Diese individualisierten die ziemlich ähnlich aussehenden Trulli wie eine Art Hausnummer. Bei der Auswahl der Symbole wählten die Bewohner Glücksbringer, die überirdische Kräfte zum Schutz herbeirufen sollten.

5. Natürliche Klimaanlage: Dicke Wände bis zu zwei Meter sowie wenige, kleinen Fenster gewährleisten konstante Temperaturen und ein angenehmes Raumklima. Im Sommer bleibt die Hitze draußen, im Winter schützt die Bauweise vor Kälte.

6. Was kostet ein Trullo? Die Kaufpreise schwanken je nach Ausstattung zwischen einigen tausend bis zu mehreren hunderttausend Euro. Eigentümer sind oft Briten, die die Häuser als Renditeobjekte schätzen.

7. Urlaub im Trullo: Auch das ist möglich! Doch Im Juni 2017 (*Nebensaison: 10.-17. Juni 2017) sind bereits 60 % aller Trulli ausgebucht, im August (Hauptsaison 12.-19. August 2017) bereits 75 %. Insgesamt listet Holidu über 1.300 Trulli von verschiedenen Anbietern in einem transparenten Preisvergleich. Je nach Bedarf und Budget bieten Trulli viel Komfort: fast die Hälfte (49 %) der Trulli verfügt über einen Pool, 3,8 % sogar über einen Whirl-Pool. 66 % bieten WLAN, 38 % Klimaanlage. In 353 Trulli (27 %) dürfen Urlauber Hunde mitbringen.
 


Bildunterschrift (o.): Martina Franca Only Apartments/ Holidu


Hintergrund: Holidu ist ein Vergleichsportal für Ferienhäuser und -wohnungen. Als Metasuchmaschine prüft Holidu Millionen Ferienunterkünfte von über hundert Partnerseiten und ermöglicht eine Preisersparnis von bis zu 55 % für dieselbe Unterkunft im selben Reisezeitraum. Um bei den verschiedenen Anbietern die identischen Objekte zu finden und den besten Preis zu zeigen, nutzt die Suchmaschine eine selbst entwickelte Bilderkennungstechnologie. Das Start-up wurde 2014 gegründet und befindet sich seitdem auf rasantem Wachstumskurs.
(Quelle: Holidu)


Weitere Informationen:
www.holidu.de


 

Titelbild: Cisternino. Easy Reserve/Holidu

2017-05-10