München: „5-Sterne“-Christkindlmarkt

 

 

 

 

Markt-Bummler dürfen sich aus einer reichen Palette weihnachtlicher Spezialitäten, einem üppigen Bio-Angebot, Schmankerln ohne Gluten und ohne Laktose, Köstlichkeiten für Diabetiker, vegetarischen und veganen Genüssen das Leckerste herauspicken.

Mit einem veganen Lebkuchen oder einem veganen Leberkäs mit weihnachtlichen Gewürzen (!?) könnten Veganer ihren Rundgang starten. Vegetarier lassen sich Nussspätzle mit Schokoladensauce oder Rahmfleckerl mit Bärlauchschmand schmecken. Diabetiker finden diabetikergerechte Pralinen, Bonbons, Früchtebrot und Lebkuchen vor. Glutenfreie Crêpes und Waffeln, Lebkuchen, Stollen etc. erfreuen Besucher mit Zöliakie Betroffene. Mandeln gibt es übrigens auf Wunsch mit Gold bestäubt, das verträgt jeder.

Einsam an der Spitze der Beliebtheitsskala stehen nach wie vor Bratwurst mit und ohne Kraut und Glühwein und Punsch. Die Preise dafür seien unverändert.

Für Kinder gibt es erstmals eine Aktion „Keine Angst vor Krampus“ und Kasperltheater mit dem Puppenspieler Nikolaus Zettl. Immer wieder ein Hit wird bestimmt die Himmelswerkstatt im Rathaus, wo gebastelt wird, was das Zeug hält.

Falls ein Kind im Gewurl verloren gehen sollte, haben Eltern heuer erstmals die Gelegenheit, beim Rathauspförtner ihre Sprößlinge ausrufen zu lassen: die neu installierte Beschallungsanlage macht’s möglich.

Außer Essen und Trinken bieten die Marktkaufleute natürlich traditionell Weihnachtliches an, von Christbaumschmuck über Krippen und-zubehör, Fatschnkinder, Engel, Adventskalender etc.

Der Wirtschaftswert des Christkindlmarktes beträgt ca. 260 Mio. Euro. Jeder Besucher gibt durchschnittlich 49 Euro aus.

Der Christkindlmarkt auf dem Marienplatz ist der älteste der Stadt. Insgesamt gibt es in ganz München 20 Christkindlmärkte.
Autorin: Doris Losch

 

Weitere Informationen:
www.christkindlmarkt-muenchen.de
www.facebook.com/muenchen

Titelbild: Archivfoto. Foto: © brikada.de