VSB: Achtung Falle: Geldabheben in Nicht-Euro-Ländern

 

 

 

 

 

Sie haben eine Reise gebucht und die Abfahrt steht unmittelbar bevor? Da stellt sich oftmals die Frage: Wie viel Geld brauche ich im Urlaub, wie bezahle ich vor Ort und vor allem: Womit? Vorsicht ist geboten, wenn Reisende Bares in ausländischer Währung abheben wollen. Der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) zeigt, auf was man achten muss, um in keine Falle zu tappen.

Wenn man in Nicht-Euro-Ländern Bargeld abheben möchte, erscheint nicht selten auf dem Display des Geldautomaten das Angebot, den Betrag sofort in die Heimatwährung umzurechnen, oft mit Bemerkungen wie „fixer Kurs“, Gebühren 0%“ oder „keine Provision“. „In Wahrheit verliert der Reisende mit der Sofortumrechnung, in der Fachsprache Dynamic Currency Conversation (DCC) genannt, zwischen 2,6 und 12% des Abhebungsbetrages“ kommentiert die VSB-Verbraucherberaterin Sylvia Enzner: „Der Umrechnungskurs enthält einen Aufschlag, den der Automatenbetreiber kassiert.“ Mitunter tritt dieses Verfahren, das zum Teil durch unübersichtliche Menüführung verdeckt wird, auch beim Bezahlen im Geschäft auf.

„Verbraucher sollten wissen, dass sie auf Abrechnung in Ortswährung bestehen dürfen. Also bevorzugen Sie ausnahmslos die Abrechnung in der Landeswährung“ so die Expertin des VSB. Hilfreich sind grundsätzlich aktuelle Währungsumrechnungstabellen, die es u.a. im Internet, aber auch als App für das Smartphone gibt.

Weitere Informationen
verbraucherservice-bayern.de