Münchner Oktoberfest: Lizzy Aumeier stellte offiziellen Wiesn-Maßkrug 2012 vor


Eine ganze Korona von Brauereichefs, Wiesnwirtinnen und Wiesnwirten, Kommunalpolitikern sowie Heerscharen von Medienvertretern lassen sich das jährliche Maßkrug-Vorstellungsspektakel nicht entgehen. Zu originell und zu spannend ist das unterhaltsame Schauspiel.

Es war die ehemalige Wiesn-Chefin, Dr. Gabriele Weißhäupl, die Jahr für Jahr einem oder mehreren Künstlern die Möglichkeit bot, die üblichen Kabarettbretter gegen die Holzplanken des Wiesnzeltes zu vertauschen. Hochkarätiges Kabarett war es allemal.

Auch mit Lizzy Aumeier, eine Oberpfälzerin, die noch nie auf dem Oktoberfest war, hatten die Verantwortlichen eine glücklich Hand. Dieter Reiter, Referent für Arbeit und Wirtschaft, freute sich mächtig, die Vollblutkabarettistin für diesen Auftritt zu präsentieren. Voller Selbstironie, praller Direktheit und der ihr unverwechselbaren Eigentümlichkeit legte sie eine Zwerchfell durchrüttelnd-mitreißende Wiesnkrug-Präsentation hin. Applaus!

Doch nun zum Wiesnkrug selbst: er ziert – erstmals seit langem wieder – das Münchner Kindl. Spitzbübisch lächelnd scheint es nach dem Motto „Seit umschlungen Millionen“ die Arme auszubreiten. Die typischen Oktoberfest-Symbole wie Brezn, Rose, Maßkrug, Radi und Herzl bilden wie von Zauberhand in die Luft geworfen eine Gloriole um das Münchner Kindl.

Der Münchner Illustrator Björn Meier hat sich hier ein wirklich eingängiges Wiesn-Plakatmotiv ausgedacht. Es ziert gleichermaßen den offiziellen Serienmaßkrug und den Keferloher mit Zinndeckkrug. Übrigens, für die komplette Maßkrug-Serie von 1978 bis 2011 zahlen Sammler durchaus stattliche 2.200 Euro.

Die Firma Rastal (Höhr-Grenzhausen/Westerwald) stellt die diesjährigen Oktoberfest-Maßkrüge in 70.000 Exemplare her. Während des Oktoberfestes ist er im Souvenirhandel, über das Internet sowie in den Festzelten erhältlich.
bk

Weitere Informationen:
www.oktoberfest.eu
www.lizzy-aumeier.de
(Die Links wurden am 02.09.2012 getestet.)

Bildtext: Lizzy Aumeier. Foto: Brigitte Karch