Gruppenreisen ins Kernland deutscher Geschichte: Sachsen-Anhalt


So ist das Wirken Ottos des Großen, dessen Kaiserkrönung sich in diesem Jahr zum 1050. Mal jährt, zum einen in der Landesausstellung „Otto der Große und das Römische Reich“ in Magdeburg als auch bei einer Otto-Führung durch die einstige Osterpfalz Quedlinburg nachzuvollziehen.

Das Arrangement „Anhalt|800 und UNESCO-Welterbe“ führt die Gäste in die Lutherstadt Wittenberg, wo der große Reformator lange Zeit lebte und lehrte sowie seine 95 Thesen an die Kirchentür schlug. Weitere UNESCO-Welterbestätten befinden sich nur einen Steinwurf entfernt: Eine Gondelfahrt in den Wörlitzer Anlagen, ein Besuch im Bauhaus Dessau und ein Abstecher ins Biosphärenreservat Mittelelbe runden die Reise ab.

Die Lutherstadt Eisleben und die älteste Stadt Sachsen-Anhalts – Aschersleben, beteiligten sich mit je einem Projekt an der Internationalen Bauausstallung Stadtumbau 2010, dessen Ergebnisse eindrucksvoll präsentiert werden. In Aschersleben wird zudem eine Verbindung mit dem grafischen Werk des Sohnes der Stadt Neo Rauch geschaffen: Der Ausstellungsbesuch ist ein Programmpunkt während der dreitägigen Reise.

Die Ausstellung „Pompeji – Nola – Herculaneum. Katastrophen am Vesuv“ in Halle (Saale) lässt den Besucher über 2000 Jahre zurückblicken in eine Zeit, als die Menschen dem Vulkan entgegentraten und mit ihrem Leben bezahlten. Die römische Kultur – einmalig greifbar in den Vesuvstädten – bahnte sich über die Begeisterung des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau ihren Weg ins einstige gleichnamige Fürstentum im heutigen Sachsen-Anhalt. Hier, in den klassizistischen Bauwerken des Gartenreichs Dessau-Wörlitz, sind qualitätvolle Wandmalereien und Stuckaturen nach dem Vorbild der Ausgrabungsstätten am Vesuv zu finden.

Die vier Angebote sind beispielhaft geplant, veränder- und ergänzbar und werden ausschließlich mit Fachleuten und ganztägiger, individueller Reiseleitung durchgeführt.

Weitere Informationen:
www.tourenreich.de

(Der Link wurde am 01.03.2012 getestet.)