Münchner Oktoberfest: Himmelblau und heiter


In der ersten Wiesn-Woche strömten nach Schätzung des Tourismusamtes als Veranstalter rund 3,3 Millionen Besucher (2005: 3,2 Millionen) auf das Münchner Oktoberfest. Waren bis zum Freitag die Münchner weitgehend unter sich, fanden am Wochenende die Wiesn-Fans aus aller Welt, allen voran die italienischen Gäste, ihren Weg auf die Theresienwiese.

Wiesn-Wirte, Schausteller und Marktkaufleute waren mit dem bisherigen Wiesn-Verlauf zufrieden. Bis zum Wochenende herrschte auf den Straßen trotz stabiler Preise im Straßenverkauf und bei den Schaustellern gebremste Kauflust. Das Ausgabeverhalten war auch in diesem Jahr gezielt und qualitätsbewusst. In den Zelten wird weiterhin gerne gegessen und getrunken. Das weiter fortgeschriebene Sicherheitskonzept und die Sicherheitspartnerschaft aller Beteiligten hat sich bewährt und sorgte für eine entspannte erste Halbzeit.

Ohne das Traditionsschmankerl Wiesn-Hendl mit Brezn und Bier geht es nicht. Rund fünf Prozent höheren Hendlkonsum vermelden die Wirte. Kulinarisch neu im Trend liegt der Steckerlfisch. Auch der traditionelle Schweinsbraten wird gerne bestellt, besonders im familienfreundlichen, weil preisgünstigen, Angebot der Mittagswiesn. Essen in Öko-Qualität wird gerne angenommen.In der Ochsenbraterei wurden in der ersten Wiesn-Woche wie im letzten Jahr 51 Ochsen verzehrt.

Dank des prächtigen Wetters und des Biergartenbetriebs wurden fast 3,2 Millionen Maß Bier getrunken, dass sind bis zu fünf Prozent mehr als im Vorjahr (3 Millionen Maß).