Oktoberfest-Zeit: Auch beim Paulaner Bräuhaus heißt es nun: „O´zapft is!“ (Nachbericht)


Wer in den Festzelten oder Biergärten keinen Platz mehr fand oder es lieber ruhiger mochte, für den bot das Paulaner Bräuhaus eine naheliegende Alternative.

„Am Samstag hat die Wiesn angefangen und da das Paulaner Bräuhaus zu Fuß nur 5 bis 10 Minuten von der Festwiese zu erreichen ist, sind natürlich alle Wiesn Besucher herzlich bei uns willkommen“, sagte Tatjana Keiner, Marketing Consultant bei der R&K Gastronomie, und fügte hinzu: „Vielleicht hat der eine oder andere keinen Platz im Festzelt bekommen oder mag es einfach ruhiger.“

Der Paulaner Bräuhaus Braumeister jedenfalls hatte ein leckeres Festbier gebraut, das ca. 6% Vol. Alkohol aufweist. Es schmeckt also deutlich stärker ist als normales Helles. Gleichwohl ist dieses Oktoberfestbier auch wieder deutlich dunkler als das normale Helle, was am höheren Malzanteil des Bieres liegt. Das Paulaner Bräuhaus-Bier zeichnet sich durch seinen besonders süffigen, würzigen, aber keineswegs herben Geschmack aus.

„Die Hopfen-Ernte hat uns in diesem Jahr ein bißchen Sorgen bereitet, da aufgrund des regenreichen Augustwetters, die Gefahr bestand, dass die Hopfendolden faulen“, bilanzierte die Marketing-Beraterin. „Aber zum Glück hat der sonnige September wieder alles abtrocknen lassen, so dass wieder geerntet werden konnte.“

Natürlich hatte man im Paulaner Bräuhaus Rücksicht auch auf die eiligen Gäste genommen. So bot man während der Oktoberfestzeit eine etwas verkürzte Speisekarte , „damit unsere Gäste nicht zu lang warten müssen“, erläuterte Tatjana Keiner.

Hier ein kleiner Auszug aus der Speisenkarte, die es auch in englisch und italienisch gab: Unter Vorspeisen gefiel vor allem „Bräuhaus Dreier Krustenecken vom hausgebackenen Treberkrustenbrot mit Schnittlauch, Griebenschmalz und Bauern-Mett“ oder „Bierkäs-Krusten mit hausgebrautem Bier, eine angemachte Käsezubereitung auf geröstetem Treberkrustenbrot“. Wer größeren Appetit hatte, konnte die „Haussülze Bratensülze, raffiniert angemacht mit Zwiebeln, Bieressig und Kürbiskernöl, mit frischen Röstkartoffeln“ probieren oder gar unter den „Bräuhaus Specials“ das „Filetsteak vom Weideochsen (200 g) rosa gebraten“ wählen.

Das Paulaner Bräuhaus am Kapuzinerplatz 5 lässt sich mit der U-Bahn (3 oder 6) bequem erreichen und ist nur wenige Gehminuten vom Goetheplatz entfernt. Zu Fuß vom Oktoberfest (Theresienwiese): Matthias-Pschorr-Straße zum Esperantoplatz, von dort zur Kobellstraße, die Lindwurmstraße überqueren und die Kapuzinerstraße bis zum Kapuzinerplatz gehen.