Münchner Oktoberfest: Zum 174. Mal heißt es „Auf geht´s zur Wiesn!“


Nach dem traditionellen Einzug der Wiesn-Wirte und dem Fassanstich am Samstag, 22. September 2007, 12.00 Uhr in der Schottenhamel-Festhalle, können sich Oktoberfest-Freunde wieder ins liebenswürdige Getümmel des wohl größten Volksfestes der Welt begeben.

Was gibt´s Neues von der Wiesn? Zum Beispiel:

+ Höllenblitz – der Coaster verspricht Abenteuer pur mit thematischer Rundumgestaltung der größten transportablen Indoor-Schienenbahn der Welt
+ Hammerschlag: Die Weltneuheit garantiert ultimativen Fahrspaß durch individuelle Schlagkraft
+ Die Firma Distel präsentiert den modernsten und technisch aufwändigsten Autoscooter Europas mit LED-Glanzlichtern
+ Das älteste Karussell mit Ringelstechen, der Pemperiprater aus der Biedermeierzeit, wird in die Riege der Traditionsbetriebe auf dem Oktoberfest aufgenommen.
+ Gaudi-Schaukel: Bayrischer Familienspaß bis in den Himmel
+ Cafe Kaiserschmarrn – Back-Schlaraffenland mit hohem Schlemmerfaktor hinter Zuckergussfassade
+ Neue Gastro-Inseln im Schaustellerteil garantieren kurze Wege zu Wiesn-Schmankerl:
+ Festhallen-News: Schottenhamel-Festhalle mit neuer Bestuhlung –
Armbrustschützenzelt bekommt Cabrio-Dach – Fischer-Vroni und Lö­wenbräuzelt mit neuen Toiletten.

Das Wiesn-Angebot
+ Festbier und Kulinarisches
In den 14 Festhallen mit zusammen über 100.000 Sitzplätzen wird das spezielle Oktoberfestbier der sechs Münchner Großbrauereien (Augustiner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Paulaner, Spaten und Staatliches Hofbräuhaus) mit einer Stammwürze von rund 13 Prozent ausgeschenkt. Dazu schmecken bayerische Schmankerl wie Radi (Rettich), Obatzta (Angemachter Käse), Schweinswürstl, Brathendl oder Steckerlfisch. Eine Wiesn-Spezialität sind die Ochsen am Spieß in der Ochsenbraterei.

Bierpreis 2007:
Die Maß Bier (1 l) kostet 7,30 Euro bis 7,90 Euro (2006: 6,95 Euro – 7,50 Euro). Alkoholfreies Bier ist zum gleichen Preis erhältlich.

Immer wieder rundherum
Über 150 Fahr-, Schau- und Belustigungsgeschäfte laden zur Wiesn-Gaudi ein. Typisch für das Oktoberfest ist die spezielle Mischung aus Hightech und Nostalgie. Neben den spektakulärsten Großfahrgeschäften wie der „Eurostar", ,Höllenblitz" oder „Olympia Looping" finden sich Traditionsbetriebe, die nur noch auf der Wiesn anzutreffen sind: zum Beispiel der Flohzirkus, die „Krinoline", das „Teufelsrad" und die Wiesn-Institution, das Variete Schichtl. Rund 90 Prozent der Schaustellerbetriebe haben ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert; dazu gehören unter anderem die Schiffschaukeln, Rutschbahnen und Irrgärten.

Tipps für einen gelungenen Wiesnbesuch
+ Die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
+ Wer es gern gemütlich hat, der sollte die Freitagabende und Samstage für
den Besuch meiden und die ruhigeren Tage unter der Woche für den
Wiesnbummel wählen.
+ Aktion „Wiesnhits für Kids" – eine Broschüre des Tourismusamts zeigt im Überblick Angebote und Serviceleistungen für Kinder und Familien.

Bitte darauf achten, dass sich Kinder unter sechs Jahren – auch in Begleitung Erziehungsberechtigter – nach 20.00 Uhr nicht mehr in Bierzelten aufhalten dürfen. Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Anwesenheit auf der Festwiese ab 20.00 Uhr nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten gestattet. Kinderwagen sind von Sonntag bis Freitag auf dem Festgelände bis 18.00 Uhr erlaubt. An Samstagen sind Kinderwagen auf der Wiesn generell untersagt.

Das Oktoberfest ist ein Fest der Landeshauptstadt München. Veranstalter ist das Tourismusamt der Landeshauptstadt München unter der Leitung von Tourismusdirektorin und Festleiterin Dr. Gabriele Weishäupl.

Weitere Informationen: www.muenchen-tourist.de

(Der Link wurde am 20.09.2007 getestet.)

Bild: Treffpunkt Oktoberfest in München “ den Damen scheint´s prächtig zu gefallen! Foto: Brigitte Karch©