KDFB tritt Bündnis für nachhaltige Textilien bei

Für den Katholischen Deutsche Frauenbund (KDFB) „passt“ Mode und Kleidung erst dann, wenn die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit entlang der gesamten Textilkette gewährleistet werden kann, heißt es im jüngsten KDFB-Statement. Um diese Forderung deutlich zu machen, tritt seine verbraucherpolitische Einrichtung, der VerbraucherService im KDFB, dem Bündnis für nachhaltige Textilien bei, das durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ins Leben gerufen wurde.

„Für die Verbraucherinnen ist es vor allem wichtig, dass endlich eine transparente Kommunikation stattfindet, die eine leichte Erkennbarkeit von nachhaltigen Textilien ermöglicht“, stellt Angelika Wollgarten, Bundesvorsitzende des VerbraucherService, fest. Denn die Verunsicherung bei den Konsumentinnen ist groß: Seit den schrecklichen Vorkommnissen in asiatischen Textilfabriken, zum Beispiel im April 2013 in Rana Plaza, würden sie sich gerne für Textilien entscheiden, die unter nachhaltigen Bedingungen produziert und gehandelt werden. Aber leider fehlt es an einer zuverlässigen Kennzeichnung.

Der VerbraucherService im KDFB unterstützt durch seinen Beitritt zum Bündnis für nachhaltige Textilien unter anderem dessen Bemühungen, gemeinsame Bündnis-Standards zu definieren, die Rahmenbedingungen in den Produktionsländern zu verbessern, und Möglichkeiten einer nachvollziehbaren Kennzeichnung nachhaltiger Textilien zu entwickeln.

Weitere Informationen:
www.verbraucherservice-kdfb.de