Mut zum Hut-Ausstellung: Der Mut zum Hut wird sichtbarer


Nach der originellen Eröffnung am ersten Ausstellungstag, in deren Mittelpunkt eine unglaublich ideenreiche Hutmodenschau mit fantastischen Blumen-Hut-Arrangements stand, setzte Ute Patel-Missfeldt am folgenden Tag mit der von ihr moderierten Modenschau einen weiteren hutmodischen Höhepunkt. So gab es Riesenbeifall etwa für die aus Bielefeld stammende Gruppe „Costumi“, die mit ihren einzigartigen Renaissance-Kostümen bereits zum dritten Mal den 1. Preis (zuletzt in 2012) im Venezianischen Karneval gewonnen haben.

Rund zwei Stunden lang konnte das Publikum ein Defilee wunderschöner Hüte bewundern. Vielfach kamen die fantasievollen Kopfbedeckungen im Zusammenklang mit Designer-Mode besonders ansprechend zur Geltung. Eleganz und teilweise außergewöhnliche Materialien – recycelter Industriefilz, Perlhuhnfedern, edles, sämisch gegerbtes Hirschleder – war ebenso angesagt, wie Head Pieces (Minihütchen) oder raumgreifende Gazegebilde. Hutmode, die Spaß bereitet zum anschauen und Selbertragen! Da bekam dann anschließend manch Besucherin so richtig Mut, nach einem ihr zu Gesicht passenden Hut zu stöbern. Angesichts der rund 15.000 präsentierten Kopfbedeckungen freilich keine ganz leichte Aufgabe.

Auch in diesem Jahr waren Hut-, Schmuck- und Designkünstler aus vielen Teilen der Welt angereist. So etwa aus den USA, Taipeh, Spanien und Indien.

„Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Frau wieder schön zu machen. Sich schön zu kleiden, bedeutet auch, Respekt vor anderen Menschen zum Ausdruck zu bringen“, lautet das überzeugte Credo von Ute Patel-Missfeldt. Mit der 13. „Mut zum Hut“ hat sie ihr Anliegen einmal mehr sichtbar werden lassen.

Die „Mut zum Hut“-Verkaufsausstellung kann heute noch von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Residenzschloss, Marstall und Boxenstall in Neuburg an der Donau besucht werden.

Weitere Informationen:
www.mutzumhut.de
(Der Link wurde am 30.09.2012 getestet.)

Bildunterschrift: Ute Patel-Missfeldt (l.u.r.), zwei großartige Hut-Kreationen, ausgefallen und dennoch sehr tragbar. Fotos: Brigitte Karch