VSB: „Der Verbraucher ist ein leichtes Opfer“ (Nachbericht)

Staatsministerin Ulrike Scharf begleitete als Schirmherrin die Veranstaltung, die im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit Gästen aus Politik, Verbänden, Presse und interessierten Verbraucherinnen und Verbrauchern stattfand

„Der Verbraucher ist ein leichtes Opfer“ kommentierte Juliana Daum, VSB-Landesvorsitzende, die Geschehnisse in Bezug auf Datenschutz und Cyberkriminalität. Mit der Wanderausstellung „Verbraucher in der digitalen Welt“, die noch bis Ende März im Foyer des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) besichtigen ist, klärt der Verbraucherschutzverband auf und sensibisiert zu den Schwerpunktthemen „Smarte Geräte“, „Gesundheits–Apps“, „Social Web“, „Spam“ und „So zahlt man heute“.

Scharf betonte abschließend wie wichtig es sei, die Verbrauchersicherheit und das Verbrauchervertrauen zu stärken.Zugleich betonte sie, dass das Inernet kein rechtsfreier Raum sein darf und zuerst eine breite Verbraucheraufklärung nötig sei.

Eva Traupe, VSB-Juristin und Beratungsstellenleiterin in Regensburg, stellte in ihrem Vortrag die Frage, ob sich der Verbraucher überhaupt noch selber schützen kann. Die Spamflut führe zu großer Verunsicherung, die sozialen Dienste greifen immer mehr ineinander und bei mobilen Bezahlsystemen gäbe es ständige Neuerungen. „Es herrscht Angst bei den Verbrauchern“ resümiert Traupe und fordert maximalen Datenschutz und minimale Datenpreisgabe bei digitalen Angeboten.
(Quelle: VSB)

Weitere Informationen: 
verbraucherservice-bayern.de

 

Titelbild:  Staatsministerin Ulrike Scharf (dritte v.l.) eröffnet mit VSB-Vorstand und –Geschäftsführung die Ausstellung „Verbraucher in der Digitalen Welt“. Foto: ©: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz