KDFB im Angesicht des Fremden: selbst – bewusst – offen

Die gestrigeLandesbildungskonferenz des Frauenbundes in München machte die Führungskräfte des größten bayerischen Frauenverbandes fit für ihre Aufgabe als Vermittlerinnen von Werten und Haltungen in der Gesellschaft. „Der größte Frauenverband Bayerns stärkt seine Mitglieder, damit sie grundlegende christliche und demokratische Werte selbstbewusst vertreten können“, so KDFB-Vorsitzende Elfriede Schießleder

„Frauenbundfrauen werden angeregt, sich mit der Entstehung von Ressentiments gegenüber Fremden zu beschäftigen, um besser damit umgehen zu können. Die Konferenz will dazu beitragen, dass sich unsere 170.0000 Mitglieder mit dieser Problematik auseinandersetzen“, so Walburga Wittmann, die Vorsitzende des KDFB-Bildungswerkes und stellvertretende Landesvorsitzende. Ganz in diesem Sinn trug der spirituelle Input in das Treffen den Titel „Wir alle tragen den Namen Mensch“.

Barbara Schellhammer, Dozentin für Interkulturelle Bildung an der Hochschule für Philosophie München, machte den Konferenzteilnehmerinnen deutlich: Menschen gehen unterschiedlich mit Fremdheitserfahrungen um. Projekte „von Migratinnen für Migratinnen“ stellte IN VIA vor, der katholische Verband für Mädchen- und Sozialarbeit. Die KDFB-Führungskräfte lernten Frauen kennen, die aus fremden Ländern stammen und versuchen, aus ihren Erfahrungen heraus neu ankommende Migrantinnen bei der Integration zu unterstützen.
(Quelle: Redaktion: Ulrike Müller-Münch)

Weitere Informationen:
www.frauenbund-bayern.de

Titelbild: Bei der Landesbildungskonferenz des KDFB (v. l.):  KDFB-Referentin Christel Mittermaier, Meltem Kün und Agnes Ranzinger von IN VIA KOFIZA, Hauptreferentin Barbara Schellhammer, KDFB-Bildungswerkvorsitzende Walburga Wittmann, Bayerische KDFB-Landesvorsitzende Elfriede Schießleder, Natalia Lyczywek vom Regensburger Integrationsprojekt "Zuhause in Bayern" und Rita Schulz, Geschäftsführerin von IN VIA Bayern. Foto: Schott (KDFB)