dm: Neue Beauty-Marken, Bio-Boom und soziales Engagement

 

 

 

Einer der Gründe für die Marktführerschaft seien, wie auf der Jahrespressekonferenz bekanntgegeben wurde, die Erfolge der Eigenmarke trend It Up, der buchstäbliche „Run“ auf die 400 Produkte des neuen Labels NYX (L’Oréal) und die meistverkaufte zertifizierte Naturkosmetikmarke Deutschlands, alverde.

Im September hat das Unternehmen mit i+m, Sante, Dr. Bronner und Nonique das Naturkosmetik-Sortiment nochmals erweitert.

„Selbst überrascht“ zeigt man sich vom Erfolg des Basissortiments von dmBio. Aber auch die Listung großer Bio-Namen wie Davert oder Veganz hätten Verbraucher gut angenommen. Bio, Vegan und Superfood seien die Schlagworte für aktuelle Wachstumsbereiche.

Erwähnenswert sind außerdem die neu ins Sortiment aufgenommene Menstruationstasse von Me Luna als Alternative zur herkömmlichen Monatshygiene und die neue Colorations-Eigenmarke réell’e (32 Farbnuancen).

Als erster Händler, so das Unternehmen, hat dm, um die Digitalisierung des Geldstromes voranzutreiben, eine Bezahlfunktion per App eingeführt. Die Payback App Payback Pay kann seit 1. Juni im Google Play Store und im Apple App Store heruntergeladen werden.

 

Bildunterschrift (o.): Nationale Preisträger HelferHerzen 2016 mit Jury-Mitgliedern, Foto: © dm-drogerie markt / Leif-Erik Schmitt

Das traditionell hohe, auf Gründer Götz Werner zurückgehende soziale Engagement umfasst u.a. die Initiative „HelferHerzen“ für ehrenamtliche Arbeit, und „Singende Kindergärten“, ein Weiterbildungsprogramm für Erzieher. Seit April dieses Jahres kooperiert dm mit dem Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

Bereits im dritten Jahr ist die Partnerschaft mit dem Deutschen Hebammen Verband, die sich z.B. in Beratungstagen für werdende Mütter in dm-Filialen manifestiert.

Bildunterschrift (o.): dm unterstützt den XIV. Hebammenkongress in Hamburg. Foto: © dm-drogerie markt GmbH + Co.KG

Für 2017 sind mehr als 90 Neueröffnungen geplant. 2017/2018 soll die erste Filiale in Norditalien an den Start gehen. Bislang konzentriert sich dm auf den deutschen und südosteuropäischen Markt.

Der Gesamtumsatz des Konzerns betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. September) 9,07 Mrd. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr soll die 10 Mrd. Euro-Grenze überschritten werden.

Die Expansionsfreude des Unternehmens betrifft besonders auch den Online-Handel. In China etwa will dm in punkto Lagerkapazitäten mit Alibaba zusammenarbeiten. Denn den Kunden soll ein immer besseres „Omni-Channel-Angebot“ geboten werden.
Autorin: Doris Losch

Das sollte mal gesagt sein:

Kerstin Erbe ist seit kurzem Mitglied der dm-Geschäftsführung und zuständig für das Produktmanagement. Sie ist die einzige Frau in der insgesamt neunköpfigen Geschäftsführung (incl. des Vorsitzenden). Auf der zweiten Führungsebene (Gebietsleiter etc.) sei der Frauenanteil aber höher, wird versichert, und liege bei ca. 50 Prozent. Toll! Das spiegelt ja beinahe den Bevölkerungsanteil der Frauen wider. Als Begründung dafür, dass nur eine Frau dem Topgremium angehört, heißt es – Überraschung! – es gebe einfach zu wenig geeignete Frauen bzw. es würden sich zu wenig qualifizierte Frauen bewerben. Diese Begründung stammt von Anno Tobak und wird von den Herren im feinen dunkelblauen Zwirn seit vielen Jahrzehnten gebetsmühlenartig wiederholt.
Bildtext: Doris Losch

Foto: © dm-drogerie markt GmbH + Co.KG

 

Weitere Informationen:
www.dm.de

Titelbild: Die neue NYX-Theke. Foto: © dm-drogerie markt GmbH + Co.KG