Stiftung Warentest: Extra-Schutz für Pokémon-Go Spieler nicht sinnvoll

 

 

 

 

Der Versicherer Barmenia hat gemeinsam mit dem InsurTech Startup KASKO die „Unfallversicherung Trainer-Schutz“ auf den Markt gebracht, die unter anderem mit der Unfallgefahr beim Spiel „Pokémon-Go“ wirbt. Die Versicherungsexperten der Stiftung Warentest haben sich das Angebot angesehen und kommen zu dem Ergebnis, dass ein extra Unfallschutz für Pokémon-Spieler nicht notwendig ist. Denn wer schon eine Unfallversicherung hat, braucht keine zusätzliche Police. Wer eine abschließen möchte, sollte gleich einen umfassenden Schutz wählen.

Barmenia und Kasko werben mit den Unfallgefahren beim Spiel „Pokémon-Go“ für ihre „Unfallversicherung Trainer-Schutz“. So kostet die Unfallversicherung 35 Euro für 12 Monate, danach endet der Vertrag automatisch. Versichert sind Unfälle weltweit und rund um die Uhr. Erleidet der Versicherungsnehmer durch einen Unfall eine dauerhafte Beeinträchtigung, zahlt der Versicherer je nach Verletzung einen einmaligen Betrag. Außerdem erhält der Schutz eine Leistung im Todesfall und die Erstattung für Such-, Bergungs- oder Rettungseinsätze.

Die maximale Leistung bei Invalidität beträgt bei der „Unfallversicherung Trainer-Schutz“ 30.000 Euro. Das ist zu wenig. Bei Vollinvalidität sollte dem Versicherten laut Stiftung Warentest mindestens eine Leistung von 500.000 Euro zustehen.

Weitere Informationen:
www.test.de
www.test.de/unfallversicherung