Weihnachtsträume mit Schnittpoinsettien

Der Star unter den Weihnachtspflanzen ist ursprünglich in Mittel- und Südamerika beheimatet, doch seine Weltkarriere beginnt dort, wo die glanzvolle Geschichte vieler Stars beginnt: in Hollywood.

Begeistert von wild in der Nähe seiner Farm wachsenden Weihnachtssternen, startet der deutschstämmige Amerika-Auswanderer Paul Ecke Ende des 19. Jahrhunderts in Kalifornien mit der Kultivierung der Poinsettie. Erste Erfolge verzeichnet er mit frisch geschnittenen Weihnachtsstern-Zweigen, die er zur Weihnachtszeit in Hollywood als Weihnachtspflanze vermarktet. Ob als Strauß, prachtvolles Gesteck oder opulenter Türschmuck, mit ihren einzigartigen sternförmigen Hochblättern schmücken Weihnachtssterne rasch amerikanische Häuser und lassen die Poinsettie so zur traditionellen Weihnachtspflanze aufsteigen.

 

Bildtext (l.): So präsentieren sich die Sterne zum Beispiel kreativ in Reagenzgläsern mit schmückendem Beiwerk und Blumen der Saison arrangiert als wahre Dekorationswunder, die die Aufmerksamkeit aller Weihnachtsgäste auf sich ziehen. Foto: Stars for Europe

 

 

Dank ihrer auffälligen Form und im Vergleich mit anderen Blüten außergewöhnlichen Größe der Scheinblüte sind Weihnachtssterne auch heutzutage gern gesehene Gäste im weihnachtlich geschmückten Heim. Mittlerweile sind sie vielen allerdings vor allem als Topfpflanze bekannt.

Doch die zeitlosen Schönheiten lassen sich auch als Schnittblumen mit wenig Aufwand stimmungsvoll in Szene setzen. Dabei begeistern die hübschen Pflanzen nicht nur im klassischen Rot, sondern überraschen in einer breit gefächerten Farbpalette: Weiß, Creme, Gelb, Pink, Apricot, zarte Pastellfarben, manchmal auch mit Farbverläufen oder gesprenkelt, zum Fest der Liebe hüllen sich die Hochblätter in die schönsten Farbtöne. Dank dieser großen Farbauswahl zeigt die Poinsettie eine Vielzahl an Gesichtern und passt sich gekonnt jedem Einrichtungsstil an.

Weitere Informationen:
www.stars-for-europe.com

Titelbild: Weihnachtssterne in Apricot eignen sich auch als Schnittblumen. Foto: Stars for Europe