Ikebana-Kunstausstellung auf igs 2013: Blumenkunst fürs Gemüt


Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 29. August um 10.30 Uhr vom japanischen Konsul in Hamburg, Yasushi Fukagawa. Gartenschaugäste sind herzlich willkommen!

Was ist Ikebana? Ikebana heißt wörtlich übersetzt „lebende Blumen“ und ist die japanische Form der Blumensteckkunst. Während bei uns in der Floristik oft die Anzahl der Blumen und ihre Farben betont werden, bringt Ikebana einzelne, wenige Blüten beziehungsweise Blumen wirkungsvoll zur Geltung. Aus dem chinesischen Brauch des Blumenopfers entwickelte sich Ikebana-Blumenkunst in Japan seit dem 7. Jahrhundert als eigenständige Kunstform. Bestand ein Ikebana-Arrangement ursprünglich nur aus lebendigen und vergänglichen Materialien, so werden heutzutage auch Steine, Metall oder Kunststoff verwendet.

Sonja Illig, Medienreferentin vom Ikebana Bundesverband e. V.: „Ikebana ist eine Kunstform, die Hingabe, Empfindung, Phantasie, Geschmack und vor allem Liebe zu den Pflanzen verlangt. Erst genaueres Schauen lässt die Vielfalt der Pflanzen in Linie, Farbe und Form, in Oberfläche, Größe und Charakter erfahren.“

brikada-Bewertung: Das klingt wie ein liebenswürdiger Aufruf, die Ikebana-Kunstausstellung auf der igs 2013 unbedingt zu besuchen. Seele, Gemüt und Kreativität finden eine neue Heimat!

Weitere Informationen:
www.igs-hamburg.de

Bildtext: Ikebana Kunstausstellung. Foto: igs 2013