Bayerische Stiftung Hospiz bittet um Spenden


So konnten in den letzten Jahren viele neu gegründete Hospizvereine mit einer Anschubfinanzierung unterstützt werden. "Inzwischen haben wir in Bayern 125 Hospizvereine mit weit über 3.000 ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer. Sie leisten Beistand und Zuwendung für Sterbende und ihre Angehörigen und tragen so dazu bei, das Tabu um Sterben und Tod aufzubrechen und als Bestandteil des Lebens zu akzeptieren" betont Dr. Thomas Binsack, Chefarzt der Palliativstation am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder und Vorsitzender des Stiftungsrates der Bayerischen Stiftung Hospiz.

Ein besonderer Schwerpunkt der letzten Jahre war die Verbesserung der Sterbebegleitung in unseren Alten- und Pflegeheimen. Inzwischen haben viele bayerische Pflegeheime die Konzepte aus den Modellprojekten übernommen.

Derzeit fördert die Bayerische Stiftung Hospiz in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Sozialministerium vor allem den Aufbau von ambulanten Netzwerken für schwerkranke und sterbende Menschen. Damit mehr Menschen ihren Wunsch nach einem Sterben zu Hause erfüllen können, ist eine qualifizierte Fortbildung der Pflegekräfte und Ärzte erforderlich. Sie bilden zusammen mit vielen ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfern die Voraussetzung für ein würdevolles Sterben zu Hause.

Da der Freistaat Bayern die Kosten für die Verwaltung der Stiftung übernimmt, kommt jeder Spendeneuro unmittelbar der Verbesserung der Sterbebegleitung zugute. Jede Spende hilft, Leid zu lindern und unsere Gesellschaft ein Stück menschlicher werden zu lassen.

Spendenkonto:
HypoVereinsbank München
Konto Nr. 2 750 600
BLZ 700 202 02.

Ehrenamtliche Hospizhelfer sind die Seele der Hospizbewegung. Wer sich als Hospizhelfer engagieren will, kann sich an den Bayerischen Hospizverband in Amberg wenden.
Telefon: 09621/78 87 62
e-mail: Bayerischer-hospizverband@t-online.de

Weitere Informationen:
www.bayerische-stiftung-hospiz.de

Hintergrund:
Die Bayerische Stiftung Hospiz ist aus der bayerischen Hospizbewegung heraus entstanden und setzt ihre Mittel dafür ein, die Begleitung Sterbender und die palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung zu verbessern.

(Der Link wurde am 11.10.2006 getestet.)