FriedWald: Wie wir wirklich trauern – Die Abschiedsrituale der Deutschen


„Die Bedürfnisse Trauernder verändern sich. Wollen tatsächlich immer mehr Menschen eine anonyme Bestattung? Gehen wir überhaupt angemessen auf trauernde Menschen ein? Solche Fragen beschäftigen uns täglich. Bislang gab es dazu Erfahrungswerte und Vermutungen, aber keine verlässlichen Zahlen“, begründet FriedWald-Geschäftsführerin Petra Bach die Idee, eine zweistufige Forsa-Studie in Auftrag zu geben.

Mit Bestattungen im Wald geht das Unternehmen seit zehn Jahren erfolgreich neue Wege. Wie die Deutschen wirklich trauern, wollte der Wegbereiter der alternativen Beisetzungsform genau wissen. Das Unternehmen entschied sich daher für ein aufwändiges Studiendesign: Der Forsa-Studie ging eine von erfahrenen Kommunikationspsychologen durchgeführte qualitative Studie voraus.

Den häufig beklagten Trend zur anonymen Bestattung bestätigen die Ergebnisse nicht. Im Gegenteil: Eine namenlose Beisetzung wünschen sich mit sechs Prozent die wenigsten der Befragten für den Verstorbenen. Bemerkenswert findet Petra Bach, dass sich gerade auch jüngere Menschen eine Grabstätte wünschen, auf der der Name des Verstorbenen steht. Mehr als die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen wollen selbst an einem Ort bestattet sein, an dem sie Angehörige besuchen können. In dieser Altersgruppe ist auch der Wunsch nach einer alternativen Bestattungsform am größten. Jeder vierte Deutsche wünscht sich eine Beisetzung im Wald oder eine Seebestattung.

„Die Ergebnisse sind für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertvoll. Sie bestätigen viele unserer alltäglichen Erfahrungen. Sie regen aber auch an, manches anders zu machen“, sagt Petra Bach. Das Bedürfnis, Blumen oder andere Erinnerungsgegenstände an der Grabstätte zu hinterlegen, habe sie bislang unterschätzt. Und auch das ist Petra Bach ein wichtiges Anliegen: „Viele erleben den Umgang mit dem Tod als zu hektisch und zu bürokratisch.“

Weitere Informationen:
www.friedwald.de

(Der Link wurde am 10.05.2011 getestet.)