Bundesverband Glasindustrie: Kleine „Scherbenkunde“


So langen zum Beispiel Fenster- oder Spiegelglas klirrend im Container an, haben aber dort nichts verloren. Eben so wenig können Glühbirnen, Trinkgläser oder Porzellanteller wiederverwertet werden. Sie gehören in die Restmülltonne.
Was soll denn nun eigentlich in eine der bundesweit rund 300.000 Altglassammelstellen?

Es sind alle Gläser, in denen vorher Lebensmittel verpackt waren, also Gurkengläser, Senfgläser, Getränkeflaschen – aber nur Einwegflaschen! – , Marmeladengläser, Konservengläser (z.B. mit Erbsen, Karotten, Rote Bete etc.). Und: Pharmazeutische Verpackungen wie Fläschchen mit Hustensaft oder Augentropfen oder Rizinusöl etc.

Und wie sollen es der umweltbewusste Verbraucher mit den Farben halten? Ganz einfach: Weißglas zu Weißglas, Grünglas zu Grünglas und Braunglas zu Braunglas. Blaues Glas sowie alle anderen Farbtöne kommen zur Grünglasfraktion. Grünglas kann problemlos mit anderen Glasfarben vermischt werden.
Eine korrekte Trennung der Farben ist wichtig. Je sauberer die Scherben farblich getrennt werden, desto mehr Scherben finden für die Herstellung neuer Glasverpackungen Verwendung. Das spart Rohstoff und Energie.

Clevere Glasrecycler können jetzt eine Reise ins italienische Glasbläser-Paradies Murano gewinnen.
Doris Losch

Weitere Informationen:
www.was-passt-ins-altglas.de

(Der Link wurde am 17.04.2011 getestet.)