KDFB: Faire Löhne für Frauen besiegen Hunger und Armut


"Es darf nicht sein, dass im 21. Jahrhundert Frauen immer noch keine gerechten Löhne erhalten, ihr beruflicher Aufstieg erschwert ist und Frauen aufgrund ihres Geschlechts gesellschaftlich benachteiligt werden." Die Vorsitzende des KDFB, Waltraud Deckelmann, ruft zum Internationalen Frauentag am 8. März die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft auf, sich verstärkt für die weltweite Gleichberechtigung von Frauen einzusetzen.

Deckelmann lenkte den Blick in die ärmsten Länder der Welt: Das Jahresthema des Frauenbundes "Klimagerechtigkeit" sowie die diesjährige KDFB-Fastenaktion "klimafreundliche Ernährung" sind nach Ansicht von Deckelmann gute Beispiele, sich mit Aspekten einer nachhaltigen Zukunft für
alle Menschen auseinander zu setzen.

Durch den Klimawandel treten vermehrt Trockenheit, Dürre oder Überschwemmungen auf. Frauen seien oft die einzige Ernährerin der Familie und erhielten für ihre harte Arbeit in der Landwirtschaft nur einen sehr geringen Lohn. "Geringe Ernten bedeuten geringere Einnahmen und weniger
Essen für ihre Familien", so Deckelmann.

Deshalb seien die Forderungen des KDFB: Frauen fördern, faire Löhne zahlen und Armut bekämpfen. KDFB-Präsidentin Ingrid Fischbach zum Anliegen des Verbandes: "Wenn Frauen bei politischen Entscheidungen und in Hilfsprojekten stärker berücksichtigt werden, lassen sich Unterernährung und Ungerechtigkeit leichter überwinden. Wir müssen solidarisch sein und uns dafür einsetzen, dass Welternährung die gleiche Bedeutung erhält wie der Klimaschutz."

Weitere Informationen:
www.frauenbund-bayern.de

(Der Link wurde am 09.03.2010 getestet.)