BBH: Blumenglück hat Tradition


Bereits 1000 vor Christus bedeuteten Blumen Lebensfreude und wurden von römischen Bürgern zu Kränzen gebunden bei Festen auf dem Kopf getragen. Die griechische Philosophie assoziierte Blumen mit Liebe und Frühling. 400 nach Christus begann man, Blumen in den religiösen Kontext zu stellen, ab dem 12. Jahrhundert waren sie wieder ein eher weltliches Sinnbild von Schönheit und Eleganz. 1336 erfreuten sich Blumenkronen und Blumengirlanden als Schmuck großer Beliebtheit.

Man schrieb das Jahr 1637, als sich die Blumenkultur auch innerhalb der Häuser entwickelte: Die Bürger stellten Pflanzen in Töpfen auf und streuten lieblich duftende Blüten auf den Boden. Um 1800 kamen Biedermeiersträuße in Mode, verbreitet waren außerdem Potpourris aus getrockneten Blüten. 1819 listete Charlotte de la Tour in ihrem Buch "Le langage des fleurs" (Die Sprache der Blumen) 272 Blumenbedeutungen mit entsprechenden Erklärungen auf. In französischen Großstädten verkauften Blumenmädchen (boutonnières) zu dieser Zeit einzelne Blumen und kleine Bouquets fürs Knopfloch.

Und heute? Nie war die Auswahl größer, waren blühende Schönheiten erschwinglicher, sind Rosen, Lilien & Co. leichter zu haben – sogar im Winter, wenn draußen nichts blüht. Zum Glück! Denn ein großer Blumenstrauß macht unser Zuhause behaglicher und uns selbst zufriedener, fröhlicher, warmherziger, unternehmungslustiger, entspannter und gelassener – Blumen machen blumenglücklich!
BBH

Weitere Informationen:
www.tudusmitblumen.de
www.blumentrend.de

Bildtext: Mal etwas anderes, als zu Nikolaus Süßigkeiten in Schuhe oder Socken zu füllen: Blumenversteck im Regenschirm. Foto: BBH

(Die Links wurden am 25.11.2009 getestet.)