Fußball-Weltmeisterschaft 2010 soll Südafrika auf die Beine helfen


Das Kooperationsprojekt "Tor nach Afrika", eine Initiative des Bayerischen Kultusministerium in Zusammenarbeit mit verschiedenen politischen und karitativen Einrichtungen, will mit dem Thema Fußball und dem neuen Internetportal www.tor-nach-afrika.de Direkthilfe für den schwarzen Kontinent bieten.

Die Menschen in Afrika aus der Anonymität von Zahlen in der Wahrnehmung der Bundesbürger herausholen wollen das Bayerische Kultusministerium, die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, missio München, das Missionswerk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sowie das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. Mittel dazu sind der "Fußball" als Dingsymbol und das Internetportal www.tor-nach-afrika.de, das von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit freigeschaltet wurde.

Erklärte Absicht ist es, den rund 900 Millionen Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern des schwarzen Kontinents, von denen viele in größter Armut leben, mit Hilfe der 2010 für Südafrika geplanten Fußball-Weltmeisterschaft ein Angesicht zu verschaffen, das die Bewohner in Europa nicht kalt lässt. Bayerns Kultusstaatssekretär Karl Freller mahnte, dass auch die Menschen in Afrika unveräußerliche Menschenrechte haben, doch werde ihre Würde häufig mit Füßen getreten.

Entsprechend wurde das Kooperationsprojekt "Tor nach Afrika" überschrieben. Er begrüßte es, dass mittlerweile viele farbige Fußballspieler in der Bundesliga zu Vorbildern der Jugendlichen avanciert seien. Die Schirmherrschaft über das Projekt haben Kultusstaatssekretär Karl Freller, Friedrich Kardinal Wetter und der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich übernommen.

(Der Link wurde am 24.12.2005 getestet.)

Zusatzinformationen:
Dr. Alexander Fonari, Vorstand Eine Welt Netzwerk Bayern e.V., ergänzt: „Bei ‚Tor nach Afrika‘ handelt es sich in erster Linie um ein ‚Bildungsprojekt‘. In das Projekt ‚Tor nach Afrika‘ bringt das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. das Portal www.bayern-einewelt.de ein (Projekt zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit). Ab ca. Mitte Januar 2006 können bayrische Schulen und Kommunen (später auch Kirchengemeinden und NGOs) dort ihre Partnerschaftsprojekte eingeben. Zur Zeit ist eine eingeschränkte bereits Nutzung möglich."

Weitere Informationen:
www.eineweltnetzbayern.de