Dr. G. Sattler/Margit Rüdiger: „Auf der anderen Seite des Spiegels“


In der Altersklasse von 45 bis 65 Jahren, mit Schwerpunkt bei 55, spielen Frauen durchaus einmal mit den Gedanken "etwas machen zu lassen". Ziel ist dabei nicht eine "Maske" aufzuziehen, sondern den natürlichen Gesichtsausdruck zu bewahren.

Der Trend geht neuerdings zu einer "gelenkten Mimik". Die Kunst dabei ist, dass hinterher eigentlich niemand etwas so richtig merkt. Frau sieht einfach irgendwie besser und jünger aus, ohne dass man(n) und Freundinnen genau sagen könnten, was es denn sei. "Es muss so unauffällig sein, dass es sich in die Persönlichkeit harmonisch einfügt", sagt Dr. med. Gerhard Sattler, Chefarzt der Rosenparkklinik in Darmstadt. Angesagt sei eine am Lebensalter orientierte Schönheitschirurgie, die nicht zum Messer greift, sondern neuerdings verschiedene Laserverfahren einsetzt wie etwa die fraktionierte Photothermolyse. Deutsche Frauen sind übrigens bei Schönheitsoperationen relativ zurückhaltend. In der Statistik steht Deutschland nach den USA, Mexiko, Brasilien, Japan, Spanien an sechster Stelle.

Zum Thema ist ein Buch erschienen, das der Facharzt für Dermatologie gemeinsam mit der Journalistin Margit Rüdiger über den Alltag eines Schönheitschirurgen verfasst hat.
Doris Losch

Dr. Gerhard Sattler/Margit Rüdiger: "Auf der anderen Seite des Spiegels", 192 Seiten mit Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag, 22 cm x 14,5 cm, 18,85 Euro, ISBN 3-426-27460-4, erschienen im Droemer Verlag, München.

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