Augenärztin Dr. Miriam Beer zieht Tsunami – Bilanz


Ein kurzer Rückblick: In Tangalle, einem kleinen Fischerdorf, fernab der Touristenströme, hatte Dr. Miriam Beer mit Hilfe ihres gemeinnützigen Vereins Augenlicht für Ceylon eine kleine Augenstation aufgebaut. Seitdem ist sie jährlich vier- bis sechsmal vor Ort, um die Einheimischen kostenlos augenärztlich zu versorgen. Die Tsunamiwelle zerstörte ihre gerade erst erbaute Augenstation samt medizinischer Einrichtung und verletzte sie schwer.

Grundversorgung für 5000 Überlebende
Mehr als 5000 Überlebende wurden mit Trinkwasser, Medikamenten, Nahrungsmitteln und Kleidung, Spielzeug und Kochgeschirr versorgt. 5 Tonnen Hilfsgüter verteilte die engagierte Augenärztin inzwischen in den Katastrophengebieten im Süden und Osten der Insel. Hierzu zählten auch zahlreiche Korrektions- und Sonnenbrillen.

Hilfe zur Selbsthilfe
Für die Ärmsten der Armen baute die Hilfsorganisation bereits 20 Häuser und versorgte die Einheimischen mit Baumaterial, Werkzeug und Transportmitteln für den Wiederaufbau. Der Haupterwerbszweig, die Fischerei, wurde durch den Kauf zahlreicher Boote und -motoren, Fischernetze und Transportmittel (über 100 Fahrräder) unterstützt.

Nachhaltige Hilfe durch Wiederaufbau der Augenstation
Inzwischen ist die Augenstation von Dr. Beer am alten Standort wieder aufgebaut worden und wird bereits an Weihnachten voll funktionsfähig sein. Dank umfangreicher Sachspenden wird sie dann auch eine gut ausgestattete Optikerwerkstatt in Betrieb nehmen können.

Baubeginn zum Start in eine bessere Zukunft
Dank umfangreicher Spendengelder konnte die gemeinnützige Organisation in Tangalle ein 40.000qm großes Grundstück erwerben. Inzwischen wurde auch die Baugenehmigung für Mustersiedlung, Mutter-Kind-Heim, Waisenhaus und Kindertagesstätte erteilt. Kürzlich erfolgte der Baubeginn der Mustersiedlung. Am 21. November war „lucky time“, das heißt die Sterne standen günstig für den ersten Spatenstich des Waisenhauses.

Langfristiges Engagement durch Patenschaften
Bereits 20 Einzelpatenschaften konnte Miriam Beer inzwischen vermitteln. Durch ihren ständigen Kontakt vor Ort wurden vor allen Dingen Waisen und Halbwaisen vermittelt. Auch ein Kindergarten wird inzwischen bereits im Rahmen einer Patenschaft monatlich unterstützt. Doch noch immer warten Bedürftige auf langfristige Unterstützung.

brikada unterstützt gerne den Aufruf zur Hilfe. Durch Geldspenden oder die Übernahme einer Patenschaft.
Spendenkonto: Volksbank Konstanz
BLZ: 692 910 00, Konto-No.: 22 33 51 107
Weitere Infos: www.augenlicht-fuer-ceylon.de,
E-mail: info@augenlicht-fuer-ceylon.de

(Der Link wurde am 07.12.2005 getestet.)