Sybil Gräfin Schönfeldt: „Meine Katzen“


Die frühe Meißner Katze von Meister Kaendler und eine kostbare Gallé-Katze ebenso wie die gemütliche geblümte Holländerin, Schönheiten, die der altägyptischen Katzengöttin Bastet nachempfunden sind und Kaffeekannenkatzen. Zu den Katzen gibt es jeweils eine kleine Geschichte, denn jede Katze, sei sie aus Porzellan, Stein oder Elfenbein, besitzt eine Persönlichkeit. Da ist es nur natürlich, dass sie der Katzenliebhaberin Sybil Gräfin Schönfeldt über den Weg "liefen". Es ist höchst vergnüglich zu lesen, wie sich Katze und Gräfin gefunden haben, stimmt aber gleichzeitig nachdenklich – es scheint doch so etwas wie Fügung und Schicksal zu geben… Eine kleine Weihnachtsgeschichte ist auch dabei. Wer also noch ein kleines Geschenk für KatzenfreundInnen sucht – zugreifen. Sie tun der Beschenkten etwas Gutes, denn wie sagt die Autorin: "Ein Blick auf meine Katze also und ich bin irgendwie gerettet. Was will ich mehr?".

Katzen sammelt Sybil Gräfin Schönfeldt seit Jahrzehnten, über hundert Stück sind es inzwischen. Für jedes Kätzchen findet sich ein Plätzchen, auch wenn es langsam eng wird in Vitrinen und Regalen. Sybil Gräfin Schönfeldt studierte Germanistik und Kunstgeschichte und promovierte in Wien. Sie machte sich als Journalistin, Übersetzerin, Kinderbuch- und Kochbuchautorin einen Namen und liebt seit frühester Kindheit das feline Volk.
Doris Losch

Sybil Gräfin Schönfeldt: Meine Katzen, Vierfarbfotos von W. Franz, Format 17 x 13 cm, 69 Seiten, Pappband, Fadenheftung, 12,80 Euro, ISBN 978-3-7160-2368-6, erschienen im Arche Literatur Verlag Zürich-Hamburg.

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