Frauen mischen sich ein


Die ständig anwachsende Arbeitslosigkeit macht es für sie besonders schwer ein Auskommen zu finden. Vor allem Alleinerziehende wissen häufig nicht, wie sie ihre Kinder und sich selber ernähren sollen.

Im indischen Dhenkanal und im brasilianischen Sertão sind es ebenfalls die schwarzen und indischen Frauen, die unter bitterer Armut leiden. Es fehlt an notwendigen Versorgungs- und Unterstützungsleistungen im Gesundheitsbereich oder bei der Kinderbetreuung.

Allen Frauen ist gemeinsam, dass sie die Hauptlast für den Unterhalt der Familien tragen.
Und allen Frauen ist gemeinsam, dass ihre Interessen in den gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsgremien zu selten Gehör finden, da dort arme Frauen kaum vertreten sind.

Durch die Organisierung im New Women’s Movement gelang es den Frauen in Kapstadt, sich gemeinsam für bessere Lebensbedingungen stark zu machen. Sie entwickeln nicht nur eigene Projekte, sondern verschaffen sich auch Gehör bei den Entscheidungsträgern. Denn eine nachhaltige Änderung der Situation der Frauen ist nur möglich, wenn sie selber für ihre Interessen eintreten.

Ähnliche Erfahrungen machen auch unsere Partnerinnen in Indien und Brasilien. Es geht nicht allein darum, für einige Jahre ein bestimmtes Projekt gefördert zu bekommen. Es geht darum, die Bedingungen so zu verändern, dass Frauen über ihr Leben und ihre Zukunft selber bestimmen.

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