Karin Deckenbach: „War was, Eva?“


Mehr Weiblichkeit! Mehr Kinder! Mehr Selbstlosigkeit! Das sind die neuen, alten Forderungen, die Frauen auf direktem Weg zurück an Heim und Herd treiben. Apfelkuchen statt Karriere, Demut statt Konkurrenz? Höchste Zeit für eine freche, selbstbewusste Abrechnung mit dem neuen Konservatismus, höchste Zeit für "War was, Eva?"

Im Rückwärtsgang in die 50er Jahre? Irgendetwas geht da verdammt schief! Was ist nur mit den Frauen los, dass sie sich das bieten lassen? Ausgezogen, die Hälfte vom Himmel zu erobern, jagen sie „Mr. Right“ nach, und wenn der partout nicht zu finden ist, trimmen sich Power-Frauen zurück auf Girlie, halten privat wie im Job lieber mal den fixen Mund und kehren heim an den Herd, wenn die biologische Uhr vernehmbar tickt. So droht die Emanzipation trotz aller Erfolge zu scheitern “ vor allem an den Männern, aber auch an den Frauen, die das immer noch und immer wieder zulassen. Aber muss das wirklich sein?

Mit viel Witz, neugierig und unvoreingenommen, spiest Karin Deckenbach Vorurteile, Irrtümer und falsche Denkansätze auf. Und sie stellt fest: So schlimm es ist, es kann auch wieder anders werden “ wenn die Frauen sich nicht länger für dumm verkaufen lassen.

Karin Deckenbach: „War was, Eva?“ – Wer sich nicht wehrt, endet am Herd; 304 Seiten, 16,90 Euro, ISBN:3-426-27414-0, erschienen im Droemer Verlag.

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