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Artikelbild: Gabriele Muenster Haus c_Wolgang Ehn SKAL.jpg

Zum 140. Geburtstag zeigt das Schloßmuseum Murnau „Gabriele Münter und die Volkskunst“

Das Künstlerstädtchen am Staffelsee widmet der Wahl-Murnauerin Sonderausstellung: Hinterglasbilder und Stillleben von Gabriele Münter und Freunden.

Gabriele Münter wäre in diesem Jahr 140 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet das Schloßmuseum Murnau der berühmten Expressionistin, die der malerischen Stadt am Staffelsee bis zu ihrem Tod 1962 treu blieb, eine Sonderausstellung. „Gabriele Münter und die Volkskunst“ zeigt vom 27. Juli bis 12. November mehr als 60 Exponate der Malerin und ihrer Weggefährten. Unter den Hinterglasbildern und Stillleben aus Öl, Aquarell und Gouache sind Leihgaben aus Bern, dem Vatikan und ganz Deutschland.

 

Bildunterschrift (o.): Anfangs kopierte Münter die Werke ihres Lehrmeisters Heinrich Rambold, später gelangte sie in der Hinterglas-Malerei zur Perfektion. Davon legt ihr Werk „Haus im Park“ Zeugnis ab. Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Originalgröße: 2205x1573

Die Ausstellung macht erstmals den enormen Einfluss deutlich, den die oberbayerische Volkskunst auf Gabriele Münter und andere Mitglieder der Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ hatte. Der Eintritt kostet 6 Euro, geöffnet ist das Schloßmuseum in der historischen Altstadt auch an Feiertagen. Zeitgleich präsentiert das Oberammergau Museum eine große Auswahl an traditionellen Hinterglasbildern sowie der Oberammergauer Schnitzfiguren, die Gabriele Münter als Motiv für ihre Hinterglasbilder gedient haben.
(Quelle: kunz-pr.com/Tourist-Information Murnau)

 

Bildunterschrift (0): Die Schönheit des Blauen Landes war Inspirationsquelle für die Murnauer Expressionisten. Mindestens ebenso wichtig war die Volkskunst, auf die sie hier trafen. Foto: Foto Stoess

 

Weitere Informationen:
www.schlossmuseum-murnau.de
www.murnau.de



Titelbild: Hier im „Münter-Haus“ ist immer noch Gabriele Münters umfangreiche Volkskunst-Sammlung zu sehen. Das Haus in der Kottmüllerallee diente den Murnauer Expressionisten lange Zeit als Treffpunkt. Foto: Wolfgan Ehn

2017-07-04