GNM mit Führung: „Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen“

 

 

 

 

Die Geschichte der Frühen Neuzeit war vor allem eines: unstet. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wurden zahlreiche Kriege in unterschiedlichsten Konstellationen geführt und ihr Ende in mehr als 2.000 Friedensverträgen beschlossen.

Während im 16. Jahrhundert lediglich Urkunden den Frieden besiegelten, veranschaulichen seit dem 17. Jahrhundert auch bildliche Darstellungen ihren Inhalt. Neben allegorischen Szenen mit der Friedensgöttin Pax existieren beispielsweise symbolische Darstellungen von aufwendig inszenierten Friedensfesten mit Paraden und Feuerwerk oder großzügig gegebenen Festmählern. Auf graphischen Blätter und Medaillen fanden die Motive weite Verbreitung.

Das Germanische Nationalmuseum ist Teil eines Forschungsprojekts, das sich seit rund einem Jahr mit den schriftlichen und bildlichen Überlieferungen des Friedens beschäftigt. Einen ersten Einblick in ihr Schaffen geben Peggy Große und Anna Lisa Schwartz am Mittwoch, 24. August um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Teilnahme an der Führungen / dem Vortrag kostet 2 Euro.

Weitere Informationen:
www.gnm.de
 

Titelbild: Feuerwerk in Nürnberg anlässlich des Fried- und Freudenmahls 1649, GNM