20th Century Fox und RAI Com: Rossinis Meisterwerk „Der Barbier von Sevilla“ im Kino

 

 

 

 

Damit kommt 200 Jahre nach der Uraufführung die weltberühmte Oper nun im Rahmen der Kino-Event-Reihe „All’Operaaus dem Teatro Regio in Turin in die deutschen und österreichischen Kinosäle. Die Kinobesucher genießen nicht nur eine Opernübertragung auf der großen Leinwand, sondern auch die besondere Atmosphäre eines glamourösen Abends. Das Kino-Event findet deutschlandweit in ausgewählten Kinos statt.

Zum Inhalt der Oper: „Der Barbier von Sevilla“ – eine Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini, Libretto von Cesare Sterbini nach der Komödie von Beaumarchais. Am Dirigentenpult steht Giampaolo Bisanti. 

Es ist sicherlich eine der berühmtesten komischen Opern der Musikgeschichte und eine unerschöpfliche Quelle des Vergnügens. Regisseur Vittorio Borelli hat die Handlung in ihren ursprünglichen Kontext, d.h. in die Zeit von Beaumarchais mit ihren gepuderten Perücken und Seidenhosen, versetzt. Antonio Sarasso bringt als tauber Diener mit geschickt dosierten Pantomimen die für die komische Mechanik dieser Geschichte notwendige Fantasie ein.

Die junge Rosina wird in Sevilla von ihrem Vormund, dem alten Doktor Bartolo gefangen gehalten, der es sich in den Kopf gesetzt hat, sie zu heiraten, um ihre Mitgift zu behalten. Doch Rosina hat sich in den jungen Grafen Almaviva verliebt, der mit Hilfe des Frisörs Figaro alles versuchen wird, um sich seiner Geliebten zu nähern.

 

Die Auswahl der Sänger hat alles, um die Zuschauer zu bezaubern. Antonino Siragusa ist ein maliziöser Almaviva mit einem ganz besonderen Timbre. Roberto de Candia erweckt einen gemütlich korpulenten Figaro zum Leben, Nicola Ulivieri und Marco Filippo Romano wiederum bilden ein sich erfrischend ergänzendes Gaunerduo, der eine beunruhigend, dunkel, verleumderisch mit geschickt bemessenen Effekten, die von giftig, hinterhältig bis hin zum ohrenbetäubenden Kanonenschlag reichen; der andere ein authentischer Bouffe-Bass, mit allem was dies an Urwüchsigkeit, Sinn für das Lächerliche und Beherrschung des Silbengesangs, so beispielsweise in „A un dottor della mia sorte“ mit sich bringt. Chiara Amaru wiederum ist eine herrliche Rosina, sowohl was die schelmische Art als auch ihre seidig volle, berauschende Mezzosopranstimme anbelangt, und überzeugt durch meisterliche Beherrschung des rossinischen Stils.

Weitere Informationen:
www.all-opera.com/de/opere/il-barbiere-di-siviglia
 

Titelbild: Chiara Amaru als herrliche Rosina