Pianistin Susanne Anatchkova: „Im Prestissimo durch die Jahrhunderte“


Am Mittwoch, 14. März 2007, 20.00 Uhr, findet in der Münchner Volkshochschule im Gasteig, Kleiner Konzertsaal, ein Gesprächskonzert mit Susanne Anatchkova und Siegfried Mauser statt.

Die Geschichte der Klavieretüde ist eng mit dem Aufstieg des Virtuosentums, der Bedeutung des Klavierspiels in der bürgerlichen Gesellschaft und der technischen Entwicklung des Instruments im 19. und 20. Jahrhundert verbunden.

„Prestissimo“ ist die schnellste Tempobezeichnung in der Musik. In „Höchstgeschwindigkeit“, vom Übungsstück zum Kunstwerk, verläuft auch das Gesprächskonzert über die Karriere der Klavieretüde. Nicht nur Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit, sondern auch die mentalen Anforderungen an den Pianisten steigerten sich im Laufe der Jahrhunderte. Laut Alfred Cortot über Chopins Etüdenwerk hat „Der Musiker ohne Virtuosität ebenso wenig Zugang, wie der Virtuose ohne Musikalität."

Die Pianistin Susanne Anatchkova spielt Werke von: Chopin, Cramer, Czerny, Debussy, Gershwin- Wild, Godowsky, Ligeti und Liszt.

Siegfried Mauser führt das Publikum in gewohnt humorvoller und legerer Art durch den Abend voller virtuoser Klaviermusik.

Weitere Informationen und Kartenreservierung: Tel: (089) 444780-61/62. Siehe auch www.mvhs.de

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