Staatsbibliothek zu Berlin mit „Briefe berühmter Frauen“


Unter dem Titel „Handschriften bedeutender Frauen aus drei Jahrhunderten“ präsentierten Jutta Weber und Dorothea Barfknecht von der Handschriftenabteilung Referat Nachlässe und Autographen der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB) “ Preußischer Kulturbesitz der Öffentlichkeit einen Einblick in berühmte Vorkämpferinnen der Frauenbewegung.

Zarin Katharina II., Kaiserin Victoria von Preußen, Königin Luise von Preußen, Anna Amalia Prinzessin von Preußen, Rahel Varnhagen von Ense, Bettine von Arnim, Clara Schumann, Käthe Kollwitz, Marie Curie, Rosa Luxemburg, Adele Schopenhauer, Tilla Durieux, Ruth Zechlin und viele weitere Frauen prägten im 18., 19. und 20. Jahrhundert als Regentinnen, Schriftstellerinnen, Politikerinnen, Komponistinnen, Sängerinnen, Physikerinnen, Musikwissenschaftlerinnen, Malerinnen die gesellschaftlichen Entwicklungen entscheidend mit. Am 8. März 2005, dem Internationalen Frauentag, zeigte die Staatsbibliothek aus ihren reichen Beständen diverse Briefe, Tagebücher, Postkarten, Werkmanuskripte und Partituren, verfasst von diesen und anderen bedeutenden und berühmten Frauen.

Später, zum Frauentag im Jahr 2006, übertrug das Kollegen-Duo Jutta Weber/Dorothea Barfknecht diese Ausstellung in eine Online-Präsentation (umgesetzt von 3-point concepts GmbH).

brikada möchte nun zum Frauentag am 8. März 2007 ihre Leserinnen dazu ermuntern, Benutzerin der Staatsbibliothek zu Berlin zu werden. Dort kann man sich ´auf eigene Faust´ in den Beständen umsehen und so zu Themen aller Art Dokumente mit frauenspezifischem Bezug aufspüren.

Die Staatsbibliothek ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschsprachigen Raum. Sie hat eine knapp 350-jährige Sammlungsgeschichte und ist unter anderem reich an Nachlässen und Autographen aller Art. Jeder ab 18 Jahren kann diese benutzen.

Weitere Informationen:
www.staatsbibliothek-berlin.de und
handschriften.staatsbibliothek-berlin.de/frauentag

(Die Links wurden am 08.03.2007 getestet.)