MEG – Das Völkerkundemuseen in Genf ist eröffnet

Mit MEG ist eines der ambitionierten Museen entstanden, das der Völkerkunde-Sammlung und der Musik-Ethnologie ein höchst würdiges und wertvolles Umfeld bietet und damit zugleich eine riesengroße Präsentation für breite Bevölkerungsschichten bietet.

Der Museumsbau stammt aus der Ideenschmiede Graber Pulver Architekten AG. Das neue MEG verfügt über eine Ausstellungsfläche von rund 2.000 qm und bietet somit eine Fülle unzähliger Nutzungsmöglichkeiten. Die Dauerausstellung «Archiv der menschlichen Vielfalt» zeigt über 1.000 Exponate aus fünf Kontinenten. Zwei Installationen des Künstlers Ange Leccia komplettiert das Design aus dem Atelier Brückner.

Bildtext: Foyer. Foto: Nicole Zermatten – Ville de Genève

 

In der Dauerausstellung, «Archiv der menschlichen Vielfalt», werden mehr als tausend Objekte aus fünf Kontinenten gezeigt. Zwei Installationen des Künstlers Ange Leccia ergänzen die Szenografie von Atelier Brückner.

Mit der Sonderausstellung «Die Könige der Mochica. Gottheit und Macht im alten Peru», inszeniert von mcbd architectes, erhält das MEG das hohe Privileg, dank einer aussergewöhnlichen Leihgabe des Kulturministeriums von Peru in einer Weltpremiere die Schätze aus einem Grab zu zeigen, das 2008 an der peruanischen Nordküste freigelegt wurde.

Das neue MEG verfügt über ein Café mit Terrasse, über eine Boutique und eine Bibliothek mit Musikzimmer und Kinoraum. Neben Räumen für die kulturelle und wissenschaftliche Vermittlung gibt es ein Auditorium, das für Bühnenaufführungen und digitale Projektionen ausgerüstet ist.

Weitere Informationen:
www.meg-geneve.ch

Titelbild (v.l.): MEG Außenansicht; die Bibliothek Marie Madeleine Lancoux, eine öffentliche Fachbibliothek. Fotos: Nicole Zermatten – Ville de Genève