Barbies Berghochzeit im Museum Aschenbrenner


Die Künstlerin nähte in jahrelanger Handarbeit Trachtenkostüme für die insgesamt 15 Puppen und stellt die originelle Hochzeitsgesellschaft bis zum 16. März im Museum Aschenbrenner in Garmisch-Partenkirchen aus.

Die Innsbruckerin Ruth Ritzenfeld begann im Jahre 2005 damit, die Barbies ihrer Enkelin neu einzukleiden. „Die Tracht gehört zu unserem Leben einfach dazu“, stellt die 74-Jährige fest. Und so suchte sich ihr Enkelkind in einem Trachtenhandbuch die Hochzeitskostüme aus, die ihr gefielen. Dabei sind alle Gewänder, vom Filzhut bis hin zur Stickerei auf den Hosenträgern, handgefertigt. In zwei Jahren entstanden insgesamt 15 traditionell angezogene Puppen, die ihrer Gestalterin mittlerweile richtig ans Herz gewachsen sind.

Kurzfristig bietet das Museum Aschenbrenner im Rahmen der Barbieausstellung auch ein passendes Ferienprogramm an: Kinder bis sechs Jahren haben am 22. Februar von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr die Gelegenheit, ihrer Lieblingsbarbie ein neues Aussehen zu verleihen. Für 4,50 Euro und einem Euro Materialgeld gestalten die Kinder im Museum aus Draht, Samt und Stoffresten ein Outfit für ihre Puppe. Am Sonntag, 25. Februar kann der Künstlerin Ruth Ritzenfeld nachmittags beim Arbeiten über die Schulter geschaut werden.

Das Museum Aschenbrenner ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 12.30 Uhr sowie von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Bis Februar abends jeweils bis 19.00 Uhr.