LWL-Industriemuseum verlängert „Magie, Intimität und Emotionen“

"Ich freue mich sehr, dass die Ausstellung so gut ankommt. Ich bin begeistert, wie beeindruckend die Arbeiten in dem ehemaligen Spinnsaal präsentiert werden", sagt die Künstlerin Ulrike Fritz, die mit ihrem Werk „Meine Mutter“ in der Ausstellung vertreten ist.

Mit den traditionellen, aus Stoffteilen zusammengesetzten Decken haben die Quilts, die im LWL-Textilwerk ausgestellt sind, kaum mehr etwas zu tun. Zu bestaunen sind insgesamt 41 textile Arbeiten, die mal als Skulptur, mal als Rauminstallation und eben auch in der Fläche die klassische Formensprache ihres Genres ausloten, brechen und neu definieren. Die Präsentation des Vereins für Quiltkunst e.V. ist gleichsam eine Standortbestimmung der internationalen Quiltkunst. Die Themen der Künstlerinnen reichen vom intimen „Garten der Lüste“ bis zur hintergründigen „Seelenwanderung“.

Die weiche Textur der Kunstwerke steht in starken Kontrast zum rauen Charme der historischen Spinnerei Herding und verleiht dem Raum dadurch eine aufgeladene und magische Atmosphäre.

Weitere Informationen:
www.lwl-industriemuseum.de

Titelbild: Die Arbeit „Meine Mutter“ von Ulrike Fritz ist mit weiteren textilen Kunstwerken bis zum 5. Oktober im LWL-Textilwerk zu bewundern. Foto: LWL