GNM: Maria Maienkönigin. Mariendarstellungen aus vier Jahrhunderten

Die Rede ist von Maria, der Mutter Jesu. Im Mittelalter rückte sie nicht nur in das Zentrum des christlichen Glaubens, sondern spielte auch eine zentrale Rolle in sakralen Kunstwerken, die sie bis ins 19. Jahrhundert behielt.

Die Mariendarstellungen reichen vom strengen romanischen Figurenideal, wie etwa die der Thronende Muttergottes, über von der italienischen Kunst beeinflusste Darstellungen der Renaissance, die häufig mit exotischen Accessoires wie einem Papagei angereichert sind, bis hin zum 19. Jahrhundert.

Eine Themenführung am Sonntag, 17. August um 11 Uhr im Germanischen Nationalmuseum gibt einen Überblick über bekannte und weniger bekannte Darstellungen der berühmtesten Frau der Kunstgeschichte – ein Rundgang durch verschiedene Epochen und Gattungen. Die Führung dauert rund eine Stunde, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2 EURO, zzgl. Eintritt

Weitere Informationen:
www.gnm.de

Titelbild: Hans Baldung, gen. Grien: Maria mit Kind und Papageien, 1533. Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg