Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik verliehen

 Zum dritten Mal haben die Münchner Kammerspiele gemeinsam mit der Stadt München und dem Drei Masken Verlag den Dank einer Spende der Edith-und-Werner-Rieder-Stiftung mit 15.000 Euro dotierten Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik im Rahmen der Langen Nacht der Neuen Dramatik verliehen. Ausgezeichnet wurden Sascha Hargesheimer (7.000 Euro), Magdalena Schrefel (5.000 Euro) und Juliane Stadelmann (3.000 Euro).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

          Magdalena Schrefel. Foto privat

Im Folgenden ein Auszug aus den Jurybegründungen:
Magdalena Schrefel: Danke, dass ich jetzt Ihren Hund halten darf. Regie: Zino Wey; Mit: Marc Benjamin, Brigitte Hobmeier, Kristof Van Boven, Ursula Werner
Dieses Kammerspiel ist starker Tobak und liest sich wie das Theater der Grausamkeit reloaded. Magdalena Schrefel ist mit dieser „Heterotopie“ – wie sie es im Untertitel benennt – ein schräges, aber auch böses Theaterstück gelungen, ein Ort außerhalb aller Orte.

Magdalena Schrefel erhielt für ihr Stück ebenfalls den Publikumspreis der Langen Nacht der Neuen Dramatik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

            Ingrid ex Machina (v.l.): Frederik Schmid, Anna Drexler, Nicolaas van Diepen. ©         Andrea  Huber

Juliane Stadelmann: Ingrid ex Machina. Regie: Matthias Günther; Mit: Anna Drexler, Peter Laib, Annette Paulmann, Nikolay Stefanov, Michael Tregor, Frederik Schmid, Nicolaas van Diepen
Juliane Stadelmann zeigt auf, was sich hinter solch euphemistischen, neoliberal verschleiernden Begriffen wie "Strukturangleichung" verbirgt. Mittels einer dialektgefärbten Sprache gelingt es der Autorin sprachmächtig, der Ohnmacht der Menschen Ausdruck zu verleihen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Juliane Stadelmann. Foto: © privat

 

Titelbild (v.l.): Danke, dass ich jetzt Ihren Hund halten darf. (v.l.): Ursula Werner, Brigitte Hobmeier, Marc Benjamin. Foto: © Andrea Huber

Weitere Informationen:
www.muenchner-kammerspiele.de