Kunstbiennale München: Vanity Flair – Luxus und Vergaenglichkeit


Einhergehend mit dem hohen künstlerischen Anspruch der Ausstellung erfolgt damit eine tiefgreifende Konzeptänderung der über 60jährigen Ausstellungstradition der GKA. Die Biennale basiert auf einem Vorschlag des Direktors des Hauses, Okwui Enwezor und wird von der Ausstellungsleitung der Großen Kunstausstellung (GKA) ausgerichtet.

So werden an dieser Biennale ausschließlich Künstlerinnen und Künstler teilnehmen, die von der Ausstellungsleitung ausgewählt wurden. Eine öffentliche Ausschreibung zur Teilnahme findet nicht statt.

Im Spannungsfeld der Begriffe Luxus und Vergänglichkeit stehen die Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler der ersten Biennale im Haus der Kunst München. In der Vielschichtigkeit und Ambivalenz des genannten Begriffspaars manifestiert sich das Thema der Ausstellung VANITY FLAIR auf verschiedenen Ebenen.

Aus dem dialogischen Zusammenspiel der in der Ausstellung gezeigten Werke entsteht ein lebendiges mannigfaltiges Spektrum. Gezeigt werden Installationen, Lichtarbeiten, Objekte, Malerei, Skulptur sowie Fotografien und Videos. Performances, Lesungen und Klangensembles ergänzen die Ausstellung mit einem gehaltvollen Beiprogramm an Veranstaltungen.

Einen Ausgangspunkt bildet die Frage, inwieweit eine von Künstlern kuratierte und organisierte Ausstellung selbst bereits luxuriösen und nicht permanenten Gegebenheiten unterliegt.

1. Biennale der Künstler im Haus der Kunst München „Vanity Flair – Luxus und Vergänglichkeit“
Ausstellungsdauer: 5. August bis 4. Oktober 2013. Ort: Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, 80538 München

Weitere Informationen:
www.kunstbiennale-muenchen.de

Bildtext: Vera Mercer, Red headed woodpecker, Paris 2008