Linden-Museum Stuttgart präsentiert: INKA – Könige der Anden


Mit der Großen Landesausstellung 2013 INKA – Könige der Anden begibt sich das Linden-Museum Stuttgart auf die Spuren der legendären vorspanischen Inka-Kultur. Diese wird gezeigt von ihren Anfängen in der Mitte des 11. Jahrhunderts bis in die Kolonialzeit. Der Fokus der Schau liegt auf der imperialen Phase.

Das Imperium der Inka war das größte indigene Reich, das jemals auf amerikanischem Boden erschaffen wurde. Mit Cusco in Peru als Machtzentrum erstreckte es sich über annähernd 5.000 km entlang der Anden von Kolumbien bis nach Chile.

Die Architektur, das Leben der Inka-Adligen in Cusco, die imperiale Religion mit dem Sonnentempel als Zentrum, Krieg, Landwirtschaft und nicht zuletzt die Verwaltung des riesigen Reiches mit Hilfe der Knotenschnüre stehen im Mittelpunkt. Anhand der berühmtesten Inka-Herrscher Viracocha, Pachacutec Yupanqui und Topa Inca Yupanqui, die nicht nur als die Erschaffer des Inka-Reiches, sondern darüber hinaus als die Erbauer von Cusco und Machu Picchu (siehe Foto) gelten, wird der Besucher durch die Ausstellung geleitet.

Wertvolle Kulturschätze
Farbenkräftige und reich gemusterte Textilien, wertvolle und sehr seltene Opferschalen aus Stein, Goldschmuck, Knotenschnüre und Rekonstruktionen archäologischer Stätten vermitteln dem Besucher einen vielfältigen Eindruck der Inka-Kultur. Sie erklären die Herkunft, Religion, Architektur, Wirtschaft und Machtverhältnisse des Inka-Reiches. Den anhaltenden Einfluss der Inka unter spanischer Herrschaft belegen Ritualbecher, Textilien und Gemälde aus der Kolonialzeit.

Die Ausstellung vereint Objekte aus zahlreichen bedeutenden nationalen und internationalen Museen und Sammlungen, darunter etwa das Museo Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú. Die Ausstellung wird im Anschluss von 11. April bis 23. November 2014 im Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim präsentiert.

Weitere Informationen:
www.inka2013.de
(Der Link wurde am 13.05.2013 getestet.)

Bildtext: Machu Picchu, Copyright/Foto: Christine Wawra