Domschule Würzburg zeigt Ausstellung „Gott weiblich“


Die ursprünglich archäologische Schau des Bibel+Orient-Museums aus dem Schweizer Fribourg wurde dafür um neue Facetten ergänzt. Mitveranstalter der Ausstellung ist das Rudolf-Alexander-Schröder-Haus in Würzburg.

In der Antike und im Orient gab es viele Göttinnen, doch auch im Alten Testament entdeckt man Stellen, an denen der biblische Gott weibliche Attribute zeigt, wo er als Mutter oder sogar als „Glucke“ beschrieben wird.

Auch in der christlichen Kunst hat das Weibliche Spuren hinterlassen, zum Beispiel in der Marienverehrung der katholischen Kirche. Die Würzburger Ausstellung zeigt fünf Themen: Weisheit, Vitalität, Anblick, Macht und Mutter. Die bis zu 10.000 Jahre alten antiken Objekte aus der Schweizer Original-Ausstellung werden dabei modernen Kunstobjekten gegenübergestellt.
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Die Austellung „Gott weiblich“ ist noch bis 25. August 2012 in der Würzburger evangelisch-lutherischen Kirche St. Stephan, Wilhelm Schwinn-Straße 1, zu sehen.

Weitere Informationen:
www.domschule-wuerzburg.de

(Der Link wurde am 26.05.2012 getestet.)