Heine-Institut: Dr. Sabine Brenner-Wilczek stellt Programmplanung 2010 vor


Das Kulturinstitut mit seinem Archiv, der Bibliothek und dem weltweit einzigen Museum zum Dichter Heine möchte sie, wie Brenner-Wilczek vor Kurzem erklärte, "in die Zukunft gestalten", Kooperationen fortführen und Netzwerke ausbauen.

Ausstellungshighlight 2010 wird eine Schumann-Schau aus den Beständen des Instituts sein, die durch einen multilingualen Audioguide begleitet wird. Titel: "Robert Schumann – Zum 200. Geburtstag" (16. Mai bis 15. August). Für 2011 sind unter anderem eine Jandl-Ausstellung aus Wien und eine Präsentation zum Thema "Heinrich Heine und die russische Literatur" geplant.

Auch für ein junges Publikum möchte Brenner-Wilczek das Heine-Institut attraktiver machen. Als neue Vermittlungsform wird deshalb 2010 die Aktion "Starschnitt Archiv" umgesetzt, die Jugendlichen die Parallele der Sammlungstätigkeit von Archiven zu ihrem eigenen Starkult-Verhalten mit entsprechender Sammelleidenschaft näher bringen soll. Im Bereich neue Medien sind die Attraktivitätssteigerung der Homepage durch Newsletter, Facebook und Mehrsprachigkeit sowie langfristig die Einrichtung von E-Learning-Möglichkeiten im Museum geplant.

Über Dr. Sabine Brenner-Wilczek:
Dr. Sabine Brenner-Wilczek (33) hat Germanistik und Medienwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und an der University of Wales in Aberystwyth studiert und ein Fernstudium der Archiv- und Bibliothekswissenschaften an der Fachhochschule in Potsdam abgeschlossen. Ihre Promotion erfolgte mit Auszeichnung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Neuerer Deutscher Literatur mit einer Arbeit über die Zeitschrift "Die Rheinlande". Forschungsschwerpunkte von Brenner-Wilczek sind die Rheinromantik, Heinrich Heine und seine Rezeption, aber auch Stadt- und Regionalgeschichte sowie Archiv- und Informationswissenschaft.

Zwischen 1999 und 2006 arbeitete Dr. Brenner-Wilczek bereits als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Heinrich-Heine-Institut an der Bilker Straße. Von 2001 bis 2006 war sie zudem Lehrbeauftragte an der Heinrich-Heine-Universität zum Themenkomplex "Archiv – Museum – Ausstellung". Seit 2001 hat sie darüber hinaus zahlreiche literatur- und kulturgeschichtliche Sonder- und Wanderausstellungen kuratiert. Zuletzt – von Anfang 2007 bis 30. November 2009 – leitete sie die größte klassizistische Schlossanlage Süddeutschlands, das Schloss Burgfarrnbach mit den Institutionen Stadtarchiv, Stadtbibliothek und Städtische Sammlungen sowie das Stadtmuseum Ludwig Erhard in Fürth.
Quelle: Stadt Düsseldorf/Heinrich-Heine-Institut und arz

Weitere Informationen:
www.duesseldorf.de/heineinstitut

Bildtext: Dr. Sabine Brenner-Wilczek. Foto (Detail): Stadt Düsseldorf/Heinrich-Heine-Institut

(Der Link wurde am 21.02.2010 getestet.)